Nach Michael Wendlers Kehrtwende: So will Manager Krampe dessen Karriere noch retten

Cape Coral/ Deutschland - Nachdem Michael Wendler (48) im Sumpf der Verschwörungstheorien zumindest ein wenig zurückgerudert ist, melden sich auch Manager Markus Krampe (48) und Vater Manfred Weßels (72) zu Wort! Geben sie dem in Ungnade gefallenen Schlagerbarden noch eine Chance?

Michael Wendler (l., 48) und Markus Krampe (48) verbindet nicht nur eine jahrelange Geschäftsbeziehung, sondern auch eine Freundschaft.
Michael Wendler (l., 48) und Markus Krampe (48) verbindet nicht nur eine jahrelange Geschäftsbeziehung, sondern auch eine Freundschaft.  © instagram.com/krampe.markus/

Montagabend veröffentlichte der Wendler auf seinem Instagram-Kanal ein 13 Minuten langes Statement, in dem er überraschend versöhnliche Töne anschlug.

Ein Corona-Leugner sei der Wahlamerikaner nämlich gar nicht, sondern stehe nur den damit einhergehenden Maßnahmen kritisch gegenüber.

Auch sein Vorwurf, die Medien - allen voran sein früher "Heimatsender" RTL - seien gleichgeschaltet, revidierte der Musiker.

Bedeutet das etwa, dass der Wendler sich rehabilitieren kann und seine Karriere wieder bergauf geht?

Manager Markus Krampe scheint die Hoffnungen nach wie vor noch nicht aufgegeben zu haben. "Man muss jetzt abwarten, was passiert", erklärte er im Interview mit RTL.

Der Sender meldete sich bereits am Dienstag mit einer klaren Botschaft zur Causa Wendler zu Wort: "Es gibt gerade so viel wichtige Themen wie #Wien, #Corona, #ElectionDay … Wendlers Instagram-Story gehört nicht dazu."

Krampe dagegen hielt bis zuletzt zu seinem Schützling, distanzierte sich aber im gleichen Atemzug von dessen wirren Verschwörungstheorien.  

Er selbst warte auf einige wichtige Reaktionen, die nicht nur über die Zukunft des Wendlers, sondern auch seine Rolle als Manager entscheiden. Vieles hänge stark davon ab, wie die Plattenfirma das neuste Video aufgenommen hat.

Wendler-Vater Manfred Weßels prophezeit Karriereende für seinen Sohn

Für Manfred Weßels (72) ist die Musikkarriere seines Sohnes vorbei.
Für Manfred Weßels (72) ist die Musikkarriere seines Sohnes vorbei.  © instagram.com/carstensabrina/

Vor allem aber das Löschen seiner Telegramm-Gruppe sei "das A und O", um den Ruf des Schlagersängers zu retten. Ob der Wendler sich dazu überreden lässt, bleibt fraglich. Erst heute postete er eine regelrechte Hasstirade auf dem Messenger-Dienst.

Vater Manfred Weßels, der mit seinem Sohn schon seit Jahren zerstritten ist, vermutet hinter den neusten Äußerungen etwas ganz anderes, wie er gegenüber Bild erzählt: "Meinem Sohn dämmert so langsam, was er mit seinem Instagram-Video angerichtet hat und dass ihn in Deutschland keiner mehr haben will."

An eine weitere Zusammenarbeit zwischen dem Wendler und RTL glaubt er ebenfalls nicht: "Dann würden sie sich ja total unglaubwürdig machen".

Weßels prophezeit der Musikkarriere seines abtrünnigen Sohnemannes schlechte Zukunftschancen, denn in den USA interessiert sich kaum einer für die Lieder des "Egal"-Interpreten und "auch in Deutschland wird er es schwer haben bei der verbrannten Erde, die er hier hinterlassen hat."

Ob Michael Wendler tatsächlich noch einmal wie Phönix aus der Asche auferstehen kann, bleibt fraglich.

Titelfoto: instagram.com/krampe.markus/

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