Monika Gruber lässt Corona-Frust freien Lauf: "Denunzieren is' nimmer schäbig, sondern gesundheitsfördernd"

München - Das Warten hat ein Ende! Monika Gruber (49) ist mit einem neuen Programm zurück. "Hoffnung – die Lage ist besäufniserregend" heißt es. Das dürfte spannend werden, ist die lustige Bayerin doch dafür bekannt, kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Monika Gruber (49) meldet sich nach über einem Jahr mit einem neuen Programm zurück. (Archiv)
Monika Gruber (49) meldet sich nach über einem Jahr mit einem neuen Programm zurück. (Archiv)  © Marc Müller/dpa

"Die Tante Moni macht jetzt ein bissl Pause, um wieder was zu erleben, das ich Euch dann wieder in Form eines neuen Programms erzählen darf", kündigte die Kabarettistin vor etwas mehr als einem Jahr an.

Nun ist die Schaffenspause beendet. Denn bei der Gruber hat sich offenbar einiges an Corona-Frust angestaut - "und jetzt muass des endlich raus", heißt es in der Vorankündigung.

Bereits vergangenes Jahr fand sie nach einem Besuch in Italien einige Wochen nach Ausbruch der Pandemie deutliche Worte zum Verhalten der deutschen Bevölkerung.

"In der Krise entpuppt sich der deutsche Gut- und Bessermensch als unsolidarisches egoistisches Arschloch, der anderen Leuten das Klopapier, die Nudeln und den Reis vor der Nase wegkauft", zitierte Gruber damals einen Freund, der es ihrer Meinung nach auf den Punkt brachte.

Das neue Programm verspricht, eine erneute Abrechnung mit politischen und gesellschaftlichen Entwicklungen im vergangenen Jahr zu werden.

Monika Gruber mit neuem Programm "Hoffnung – die Lage ist besäufniserregend"

"Der vermummte Mensch is' nimmer verfassungsfeindlich, sondern ein Vorbild, das Denunzieren des Nachbarn is' nimmer schäbig sondern gesundheitsfördernd, und die Popstars heißen nimmer Fischer und Maffay, sondern Drosten und Wiehler", so Monika Gruber zu "Hoffnung – die Lage ist besäufniserregend".

"Die Künstler gehn pleite, zusammen mit Gastronomen und Einzelhändlern, Amazon erzielt Rekordgewinne, und die neue Kryptowährung heißt nimmer Bitcoin, sondern Applaus vom Balkon und Klopapier."

Aufgrund der Pandemie wird das 50-minütige Kabarett ausschließlich online verfügbar sein. Tickets gibt's für 18 Euro ab Donnerstag, 9 Uhr, auf oeticket. Am 20. und 21. März kann der Auftritt dann auf dem Portal gestreamt werden.

Titelfoto: Marc Müller/dpa

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