Twitch-Star MontanaBlack: Das sind die Schattenseiten seines Erfolgs!

Buxtehude – MontanaBlack (32) hat es geschafft: Mit Live-Streams von Spielen wie Fortnite ist der ehemalige Junkie und Obdachlose zum Millionär geworden - doch der Erfolg hat auch seine Schattenseiten.

YouTuber MontanaBlack (32) ist heute Millionär - trotzdem würde er gern die Zeit zurückdrehen.
YouTuber MontanaBlack (32) ist heute Millionär - trotzdem würde er gern die Zeit zurückdrehen.  © Philipp Schulze/dpa

Marcel Eris, wie MontanaBlack mit bürgerlichem Namen heißt, verdient in einem Monat mehr Geld als die meisten Menschen in ein oder zwei Jahren - doch mit der Erfolgs-Story haben sich auch ganz neue Probleme aufgetan.

Bei seinem Auftritt in der Sendung "Stern TV" hat der YouTuber ganz offen über die Nachteile seines Ruhms gesprochen. "More Money, more Problems", fasst er die Thematik im Gespräch mit Steffen Hallaschka (49) zusammen.

Dazu gehören unter anderem Beleidigungen im Netz, falsche Freunde oder zahlreiche Fans, die seine Wohnadresse belagern. Aber auch mit Böller- oder Eier-Attacken hatte der Buxtehuder bereits zu kämpfen. Die unschöne Krönung: ein Einbruch in seine Wohnung (TAG24 berichtete).

Auch, wenn der Vorfall den 32-Jährigen schwer mitgenommen hat, hat er ihn inzwischen als Retourkutsche akzeptiert - denn früher war er es, der in die Häuser anderer Leute einstieg.

"Ich habe sehr viel Schlechtes gemacht, und das kriege ich wieder, Stück für Stück, vielleicht morgen, vielleicht in fünf Jahren", beruft sich der Ex-Junkie auf sein Karma.

Bei "Stern TV" spricht der Twitch-Star über sein Leben

MontanaBlack wünscht sich weniger Einkommen zurück

Könnte er die Zeit zurückdrehen, wäre MontanaBlack gern wieder bei einem geringeren Einkommen, etwa bei 6000 Euro netto, wie er begründet: "Man hat gutes Geld verdient und konnte sich geile Sachen leisten, aber es waren viele Dinge noch nicht greifbar."

Inzwischen ist das anders. Der Buxtehuder kann sich kaufen, was immer er will. "Mit mir zu MediaMarkt fahren macht keinen Spaß, weil ich mir schon alles gekauft habe", erklärt er.

Mit der Realität habe der Beruf YouTuber seiner Auffassung nach jedoch wenig zu tun. "Ich war nur zur richtigen Zeit am richtigen Ort und habe Glück gehabt", weiß er seinen Erfolg zu schätzen.

Titelfoto: Fotomontage: Screenshot/Instagram, montanablack, Philipp Schulze/dpa

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