YouTube-Star MontanaBlack wütet: "Die Behörden wollen mich ficken!"

Buxtehude - In den letzten Tagen war es still auf dem Instagram-Profil von Twitch-Star MontanaBlack (32). Am Freitag hat der YouTuber erklärt, was ihn in den letzten Tagen so sehr beschäftigt hat!

Streaming-Star MontanaBlack (32) hat seiner Wut auf Instagram freien Lauf gelassen und scharf gegen die Behörden geschossen.
Streaming-Star MontanaBlack (32) hat seiner Wut auf Instagram freien Lauf gelassen und scharf gegen die Behörden geschossen.  © Instagram/montanablack

"Ich melde mich auch mal wieder nach ein paar Tagen Auszeit auf Instagram. Mein Kopf war einfach voll mit behördlicher Scheiße", beginnt der 32-Jährige seine Story.

Er habe sogar darüber nachgedacht, mit dem Live-Streaming aufzuhören, gibt der Mann aus Buxtehude zu!

Warum? "Weil die Behörden mich aus meiner Sicht im Hintergrund mit veralteten Gesetzen ficken wollen!", wütet der YouTube-Star.

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Der Hintergrund sei, dass sein Twitch-Kanal durch die regelmäßig hohe Reichweite im Rahmen des Rundfunkstaatsvertrags als TV-Sender angesehen werde.

"Dementsprechend habe ich die Verpflichtung, eine Rundfunklizenz zu erwerben und dieser Vertrag wurde 1989 entwickelt und bestimmt, was ich im Jahr 2021 auf Twitch zu tun und zu lassen habe. Merkt ihr es?", kann der Buxtehuder es nicht fassen.

Da liegt er jedoch falsch, erst im November 2020 trat der Medienstaatsvertrag in Kraft.

Ungeachtet dessen habe ihn die Thematik in den letzten Tagen extrem belastet, weil er das Gefühl habe, nichts dagegen machen zu können, erklärt der Streamer.

MontanaBlacks Twitch-Kanal wird als TV-Sender angesehen

Der Twitch-Kanal des YouTubers gilt als TV-Sender. Er ist daher gezwungen, eine Rundfunklizenz zu erwerben. (Archivfoto)
Der Twitch-Kanal des YouTubers gilt als TV-Sender. Er ist daher gezwungen, eine Rundfunklizenz zu erwerben. (Archivfoto)  © Philipp Schulze/dpa

Wenig später ging er auch nochmal konkreter darauf ein, warum sein Kanal als TV-Sender angesehen werde.

"Wenn du im Durchschnitt mehr als 20.000 Zuschauer auf Twitch hast, dann bist du ein TV-Sender! Wenn du drunter bist, kannst du machen, was du willst", ärgert er sich.

Wenn also Streamer XY seit fünf Jahren jeden Tag acht Stunden mit 18.000 Zuschauern streame, sei das gar kein Problem.

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"Ich streame zweimal die Woche für vier Stunden mit zum Beispiel 20.200 Zuschauern und soll eine Rundfunklizenz für 10.000 bezahlen. Willkommen in Deutschland! Ich bin so abgefuckt, ey", lässt der 32-Jährige seinem Unmut freien Lauf.

Er sei gezwungen, den gleichen Vertrag wie ProSieben, RTL oder SAT.1 zu unterschreiben. "Ich werde genau so gesehen, wie die. Da merkt ihr selber, das kann nicht legal sein!", poltert er.

Dass ein so alter Vertrag über seine Zukunft und seinen Werdegang im Internet entscheide, mache ihn fertig. "Das macht mich so sauer und das ist so frustrierend für mich. Ich bin einfach gebrochen, ich sage es so, wie es ist", macht er abschließend klar.

Titelfoto: Fotomontage: Instagram/montanablack, Philipp Schulze/dpa

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