Motsi Mabuse platzt der Kragen: "Das geht niemanden etwas an!"

Frankfurt am Main - So kennt man Motsi Mabuse (40) ja überhaupt nicht: In einem emotionalen Post richtete sich die "Let's Dance"-Jurorin am Donnerstag an die Öffentlichkeit. Das Thema war hierbei eines, das auch die ehemalige Profitänzerin vor einiger Zeit direkt betraf und ihren Gefühlsausbruch somit erst recht befeuerte.

Motsi Mabuse (40) kritisierte den öffentlichen Druck auf Frauen, die gerade erst ein Baby auf die Welt gebracht haben, in einem ihrer Instagram-Posts.
Motsi Mabuse (40) kritisierte den öffentlichen Druck auf Frauen, die gerade erst ein Baby auf die Welt gebracht haben, in einem ihrer Instagram-Posts.  © Montage: Instagram/motsimabuse, Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

Wir alle kennen Motsi als stets aufgedrehte, gut gelaunte und mit einem strahlenden Lächeln auf dem Gesicht ausgestattete Powerfrau, der man die Freude am Leben immer direkt ansieht. Doch die gebürtige Südafrikanerin kann auch durchaus anders - vor allem wenn es um richtig ernste Themen geht.

Bereits am Mittwoch hatte sie sich zum enormen öffentlichen Druck ausgesprochen, der vor allem auf Promi-Frauen ausgeübt wird, die gerade erst ein Kind zur Welt gebracht haben. Die 40-Jährige kritisierte dies aufs Schärfste und stellte klar, dass die Geburt ein Wunder darstelle.

Doch hiermit nicht genug: Außerdem gab Motsi denjenigen, die sich scheinbar nicht damit abfinden können, dass der weibliche Körper Zeit benötigt, um einen derart strapaziösen Lebensabschnitt zu verarbeiten, mit auf den Weg, dass "der weibliche Körper niemand etwas angehe".

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Einer Frau solle es selbst überlassen bleiben, ob sie etwas an ihrem äußeren Erscheinungsbild ändern wolle - oder eben nicht. Die Thematisierung des sogenannten After-Baby-Bodys sei in ihren Augen schlichtweg "schrecklich" und gehöre nicht in das vermeintlich so weltoffene Jahr 2021.

Die Thematik scheint Motsi aber auch darüber hinaus weiter beschäftigt zu haben. In ihrem Post vom Donnerstag legte sie nämlich nochmals nach.

Motsi Mabuse setzt sich für mehr Anerkennung des Wunders der Geburt ein

Zunächst schilderte sie, dass sie scheinbar erstaunlich viele Zuschriften von weiblichen Fans bekommen habe, die ihr voll und ganz zustimmten.

Die selbst sehr sportliche Mutter einer am heutigen Freitag bereits drei Jahre alt werdenden Tochter gestand zwar ein, dass man auf seinen "Körper achten, was wir essen, wie wir uns selbst behandeln" (Schreibweise übernommen) sollen, es aber jedem selbst überlassen sei, in welcher Form das passiere.

Dabei sei es egal, ob man Bodybuilder, "sexy Insta-Model" oder seinem "Körper eine Pause gönnen" wolle. Wichtig sei lediglich, dass die innere Stimme, auf die man höre, die eigene und keine von außen aufdiktierte sei.

Ein starkes Statement einer mindestens ebenso starken Promi-Lady!

Titelfoto: Montage: Instagram/motsimabuse, Gerald Matzka/dpa-Zentralbild/dpa

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