Darum lehnt Helge Schneider Konzerte in der Corona-Krise ab

Mülheim/Ruhr – Komiker und Musiker Helge Schneider (64) möchte in der Corona-Pandemie vorerst keine Konzerte geben. Dafür sei ihm als Künstler das Publikum zu wichtig.

Helge Schneider (64) lehnt Konzerte unter Corona-Schutzmaßnahmen ab (Archivbild).
Helge Schneider (64) lehnt Konzerte unter Corona-Schutzmaßnahmen ab (Archivbild).  © Uwe Anspach/dpa

"Meine Idee ist, erst wieder aufzutreten, wenn alle Freiheiten wieder da sind. Also wirklich alles, ansonsten geht das nicht. Da muss ich konsequent bleiben", sagte der 64-Jährige aus Mülheim an der Ruhr in einer Videonachricht auf seiner Facebook-Seite.

"Ich muss eins schon mal klarstellen: Ich trete nicht auf vor Autos, ich trete nicht auf vor Menschen, die anderthalb Meter auseinander sitzen müssen und Mund-Nasenschutz tragen", sagte Schneider. 

Auch mit einem Streaming-Auftritt könne er sich nicht anfreunden, da ihm dort seine Fans fehlten, ein "ganz ganz wichtiger Teil für meine Arbeit". Damit sei seine Arbeit für die "nächste längere Zeit infrage gestellt."

Helge Schneider erklärte in dem mehrminütigen Video, dass es ihm gut gehe, und sagte, dass er nachdenke. "Ich könnte nächstes Jahr in Rente gehen", sagte er mit Blick auf seinen 65. Geburtstag.

Am Ende des Videos dankte er den Fans für ihre Zuwendung und kündigte an, sich über Facebook zu melden. "Aber wenn das so weiter geht, war's das. Tschüss!", sagte Schneider.

Aufgrund der Corona-Krise musste Helge Schneider seine Tournee unterbrechen. Wann die Termine nachgeholt werden, ist derzeit noch offen.

Titelfoto: Uwe Anspach/dpa

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