Xavier Naidoo meldet sich nach DSDS-Rauswurf zu Wort

Mannheim - Erst tauchte ein verwunderliches Kurzvideo auf, das Xavier Naidoo (48) allerlei Rassismus-Vorwürfe einbrachte. Dann folgt der Rausschmiss für den Sänger aus der DSDS-Show auf RTL. Auch weil sich Xavier Naidoo dazu nicht geäußert habe und keine Erklärung lieferte. Nun spricht der Sänger.

Ex-Juror Xavier Naidoo (48) sitzt auf der Bühne. 
Ex-Juror Xavier Naidoo (48) sitzt auf der Bühne.  © Henning Kaiser/dpa

Der Sender bat mehrfach laut DWDL um ein Gespräch, doch Naidoo lies RTL abblitzen. Vom Sender wurde er wiederum aus der Show (TAG24 berichtete) geworfen.

Ob er Dieter Bohlen oder RTL die Statements übel nehme? "Nein, überhaupt nicht", sagt Xavier Naidoo. 

Das soll laut DWDL der Sänger und ehemalige Juror in einem merkwürdigen Video-Interview mit dem Journalisten und Rechtspopulisten Oliver Janich geäußert haben.  

"Ich denke, die müssen einfach nur tun, was sie tun müssen, um die Show weiterzumachen. Da kann man dann, glaube ich, mit so einer Meinung, die ich da vertrete, wahrscheinlich nicht so gut agieren. Aber das nehme ich niemandem übel. Ich muss aber trotzdem einfach weiterhin zu meiner Meinung stehen und meine Meinung sagen können. Und wenn ich dadurch Nachteile habe, dann ist das halt so," äußerte er sich weiter. 

Auf die Frage, warum er zu DSDS gegangen sei, antwortet Naidoo laut DWDL: 

"Ich sehe mich als Vollprofi und habe gerne der Einladung Folge geleistet, bei 'DSDS' mitzumachen. Denn erstens mal interessiert es mich natürlich, 'Wie funktioniert so eine riesige TV-Show? Warum ist die so lange erfolgreich?', außerdem habe ich Dieter Bohlen schon vor ein paar Jahren kennengelernt und verstand, versteh mich super mit ihm. Und als die Anfrage kam, auch über ihn, hab ich natürlich dann mir mal Gedanken darüber gemacht und fand das eigentlich ganz gut."

"Außerdem wusste ich, dass ich mit dem Album, das ich jetzt hier habe, auch ein Album habe - würd' ich mal sagen - wo ich danach vielleicht nicht mehr die Chance bekomme, in so ner Show mitzumachen und deswegen habe ich die Chance wahrgenommen. Das heißt: Ich habe mir die Reichweite von RTL zunutze gemacht." 

Im weiteren Verlauf leugnet der 48-Jährige den Klimawandel aus Menschenhand, kritisiert die Medien und berichtet seinen Unmut über die Politik: 

"Ich bin kein Freund von Parteien generell. Ich geh' nicht wählen, ich beteilige mich nicht daran, ich glaube, es ist nicht richtig, sich in diesem Unrechtssystem per Wahl auch noch an dem Unrecht zu beteiligen."

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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