Nach Tod von Udo Walz: Teile seiner Kunstsammlung für Tausende Euro versteigert

Berlin - Sieben Monate nach dem Tod von Udo Walz sind Kunstwerke des Berliner Promi-Friseurs versteigert worden. Rund 170 Objekte wechselten dabei den Besitzer.

Der im Alter von 76 Jahren verstorbene Friseur Udo Walz (r.) und sein Ehemann Carsten Thamm-Walz (50).
Der im Alter von 76 Jahren verstorbene Friseur Udo Walz (r.) und sein Ehemann Carsten Thamm-Walz (50).  © dpa/Jörg Carstensen

"Eine grandiose Auktion", sagte der Geschäftsführer des Auktionshauses Dannenberg, Alexander Ernst, am Samstagabend. Es habe "heftige Bietergefechte" und "total verrückte Preise" gegeben. Die insgesamt bei der Versteigerung eingenommene Summe wollte Ernst nicht nennen.

Witwer Carsten Thamm-Walz hatte im Mai der Bild gesagt: "Die Sachen erinnern mich jeden Tag an Udo und es macht mich natürlich sehr traurig, dass er nicht mehr da ist."

Aber er müsse auch seinen Haushalt verkleinern. "Es ist alles so viel gewesen." Die Sachen, die er am meisten mit seinem Mann verbinde, behalte er.

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Unter den Stücken war etwa eine Porzellan-Skulptur des US-Künstlers Jeff Koons, die laut Ernst für 9500 Euro versteigert wurde. Auch eine Figur des spanischen Künstlers Salvador Dalí wurde verkauft.

Ein Teil der Erlöse soll an ein Kinderhospiz gehen.

Am Samstagabend wurden Stücke aus seiner privaten Kunstsammlung versteigert.
Am Samstagabend wurden Stücke aus seiner privaten Kunstsammlung versteigert.  © dpa/Jörg Carstensen

Udo Walz starb nach Diabetes-Schock

Das Auktionshaus Dannenberg schrieb, gemeinsames Reisen, etwa nach London oder Mumbai, sei die Leidenschaft des Paares gewesen. In kleinen Geschäften, auf Märkten oder durch Geheimtipps hätten die beiden nach Kunst und Wohnaccessoires gesucht, mit denen sie gelebt und die sie bunt gemixt hätten.

Udo Walz war im November 2020 im Alter von 76 Jahren nach einem Diabetes-Schock gestorben. Er hat in seiner langen Karriere vielen prominenten Frauen die Haare frisiert, von Schauspielerin Romy Schneider bis zu Bundeskanzlerin Angela Merkel.

Titelfoto: dpa/Jörg Carstensen, dpa/Jörg Carstensen

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