TV-Star Naya Rivera (†33) ertrank vor den Augen ihres Sohnes (4)

Los Angeles - Sie wurde mit einer der erfolgreichsten Musicalserien der Welt berühmt, seit Montag gibt es traurige Gewissheit um den verschwundenen "Glee"-Star Naya Rivera. Die 33-Jährige ist tot. Offenbar ertrunken vor den Augen ihres erst vierjährigen Sohnes.

Naya Rivera (†33) und ihr Sohn Josey Hollis (4). Das Foto zeigt die beiden im Februar 2019.
Naya Rivera (†33) und ihr Sohn Josey Hollis (4). Das Foto zeigt die beiden im Februar 2019.  © imago images/ZUMA Wire

"Wir sind sicher, dass der Körper, den wir gefunden haben, der von Naya Rivera ist." Dieser Satz von Sheriff Bill Ayub beendete am Montag eine tagelange Suche nach Naya Rivera im Lake Piru (TAG24 berichtete).

Dorthin war sie mit ihrem Sohn Josey Hollis (4) gefahren, hatte sich letzte Woche Mittwoch gegen 13 Uhr ein Boot gemietet und war allein mit ihm auf das Gewässer nordwestlich von Los Angeles geschippert. Das Mutter-Kind-Gespann wollte gemeinsam schwimmen gehen.

Knapp drei Stunden danach wurde das offenbar herrenlose Boot gefunden. Die Besetzung eines anderen Wasserfahrzeugs entdeckte dann aber den kleinen Josey Hollis schlafend an Bord. Von seiner Mutter fehlte jede Spur. 

Der Junge war in ein Handtuch gewickelt und mit einer Schwimmweste bekleidet, eine weitere für Erwachsene lag neben ihm - unbenutzt.

Sheriff: Naya Rivera wurde nicht umgebracht und beging keinen Selbstmord

Tagelang suchten Hubschrauber, Drohnen, Taucher und Bootsbesatzungen nach dem vermissten TV-Star.
Tagelang suchten Hubschrauber, Drohnen, Taucher und Bootsbesatzungen nach dem vermissten TV-Star.  © Ringo H.W. Chiu/AP/dpa

In einer späteren Befragung gab der Vierjährige an, mit seiner Mom im Lake Piru geschwommen zu sein. Sie habe ihm dann ins Boot geholfen. Doch dann sagte er den Ermittlern, "dass er zurücksah und sie unter der Wasseroberfläche verschwand", so Sheriff Bill Ayub. 

Besonders am Nachmittag würden in dem See, der von einem kleinen Gebirgsfluss im Norden gespeist wird, viele Strömungen auftauchen. Das könnte Naya Rivera beim Schwimmen bemerkt haben, zunächst ihren Sohn aufs Boot geholfen und dann aber die Kraft verloren haben und ertrunken sein, so die Vermutung des Polizisten. Sie habe "nicht genug Energie" aufbringen können, "sich selbst zu retten." 

Am Montag wurde die Leiche der 33-Jährigen knapp unterhalb der Wasseroberfläche gefunden. Anzeichen für ein Verbrechen oder einen Selbstmord des "Glee"-Stars soll es nach ersten Erkenntnissen keine geben. 

Eine Autopsie soll jetzt die Todesursache Riveras klären. 

Titelfoto: Bildmontage: imago images/ZUMA Wire, Ringo H.W. Chiu/AP/dpa

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