Netflix-Boykott? Dieser Film schockierte Reisebloggerin Debi Flügge zutiefst

Mainz - Kein Film sorgte in letzter Zeit für so viel Diskussionen wie "Cuties". Der auf Netflix zu sehende Streifen steht besonders wegen seiner sexualisierten Darstellung von Kindern in der Kritik. Nun äußerte sich auch Reisebloggerin Debi Flügge (28) zu dem Thema in ihrer Instagram-Story und zeigt sich deutlich geschockt.

Reisebloggerin Debi (28) hat mittlerweile ihr Netflix-Abonnement gekündigt.
Reisebloggerin Debi (28) hat mittlerweile ihr Netflix-Abonnement gekündigt.  © Instagram/Debbi Flügge

"Aktuell gibt es einen Film auf Netflix. Ich kann Euch direkt sagen, ich habe meine Netflix-Mitgliedschaft gekündigt", so die Influencerin direkt zu Beginn. Schnell wird klar: Bei dem besagten Film handelt es sich um den umstrittenen Film "Cuties" (frz. "Mignonnes").

"Da sind zehn-, elfjährige Mädchen, die wie Stripperinnen tanzen, die einfach ihre Körper Erwachsenen anbieten im Austausch für ein Smartphone. Die mit gebrauchten Kondomen spielen, die ihre Genitalien fotografieren und die Fotos ins Internet stellen, um Likes zu bekommen", äußerst sich Debi entsetzt.

Schon in der Vergangenheit machte die Mainzerin immer wieder auf Child Trafficking und die damit oft einhergehende sexuelle Ausbeutung Minderjähriger aufmerksam.

Sexualisierung von Kindern - ein No-Go für die Bloggerin."Es schauen so viele junge Mädchen Netflix und denken dann, das ist normal, das mache ich auch. Dazu darf dieses Thema nicht normalisiert werden. Das sind elfjährige Mädchen. Ich habe mit elf Jahren noch mit Puppen gespielt. Der Film ist auf so vielen Ebenen falsch und geht einfach nicht", entrüstet sich die 28-Jährige weiter.

Petition konnte Ausstrahlung des Films nicht stoppen

Der Screenshot zeigt die ins Leben gerufene Petition.
Der Screenshot zeigt die ins Leben gerufene Petition.  © Screenshot/change.org

Mittlerweile haben sich bereits zahlreiche Follower auf Debis Story gemeldet. "Danke, dass sich endlich jemand mit Reichweite dafür ausspricht!" lautet etwa einer der Kommentare, die Debi in ihrer Story hochlud. "Du hast vollkommen recht! Das geht überhaupt nicht. Weder darf dieses Thema normalisiert werden, noch sollte überhaupt so ein Film existieren", heißt es ebenfalls von einer Followerin.

"Also irgendwo gibt Grenzen, und da ist auf jeden Fall eine Grenze überschritten worden. Deswegen bin ich raus aus Netflix", bekräftigt Debi zum Abschluss noch einmal.

Der Streaming-Dienst sieht sich inzwischen mit zahlreichen Abonnement-Kündigungen konfrontiert. Sogar eine Petition wurde ins Leben gerufen, um Netflix dazu zu bringen "Cuties" von der Seite zu nehmen. Erfolglos: So unterzeichneten zwar über 600.000 Befürworter die Petition, doch die Plattform beließ den Film auf der Seite.

Zumindest einen kleinen Erfolg gab es: So änderte Netflix das Werbeplakat, auf dem halbnackte Kinder in sexuellen Posen zu sehen waren.

Doch es gibt auch Stimmen, die den Film gutheißen. Denn: Ihrer Meinung nach würde beim Anschauen des gesamten Filmes sichtbar werden, dass die Sexualisierung von Mädchen kritisiert werde. Eine Intention, die auch Regisseurin Maïmouna Doucouré nach eigener Aussage bei der Produktion des Filmes hatte, der auch einen Preis beim Sundance-Filmfestival gewann.

Titelfoto: Instagram/Debbi Flügge

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