Darum zeigt Ex-GZSZ-Star Nina Bott ihre Kinder nicht mehr komplett im Internet

Hamburg - Da ist Vorsicht geboten! Eigentlich wollte Schauspielerin Wolke Hegenbarth (41) auf Instagram nur ein Foto mit ihrem Sohn Avi (1) teilen.

Nina Bott (43) musste einen schweren Moment ertragen. (Archivbild)
Nina Bott (43) musste einen schweren Moment ertragen. (Archivbild)  © Henning Kaiser/dpa

Dass sie ihn dabei splitterfasernackt auf ihrem Arm hält, interessiert sie wenig. Ihre Follower laufen hingegen Sturm. In Zeiten, wo Kinder-Pornografie im Internet immer mehr zunimmt, können sie so ein Foto gar nicht nachvollziehen.

Schauspiel-Kollegin und Vierfach-Mama Nina Bott (43) hat diesen Albtraum schon erlebt. Auf ihrem Instagram-Profil teilte sie mit ihren Fans gerne ihren Alltag, zeigte ihre Kinder ganz unverblümt.

Bis sie eines Tages davon erfuhr, dass die Bilder auf Pädophilen-Seiten im Darknet genutzt und kommentiert wurden. "Es war ein ganz schlimmer Moment", sagte sie im März, als sie davon erfuhr.

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Aus diesem schrecklichen Erlebnis zog die ehemalige GZSZ-Schauspielerin ihre Konsequenzen. Sie startete eine große Löschaktion, Kindergesichter gibt es auf ihrem Account nicht mehr.

"Es ist eben nicht ein sexy Outfit oder ein Badeanzug oder eine sexy Pose", erklärte die 43-Jährige nun in einem RTL-Interview. "Alles kann pädophile Menschen triggern."

So zeigt Nina Bott ihre Kinder jetzt auf Instagram

Nina Bott wurde ihre für Offenheit geliebt, aber auch bestraft

Die Vierfach-Mutter zeigt ihre Kinder nicht mehr mit ihren Gesichtern im Internet.
Die Vierfach-Mutter zeigt ihre Kinder nicht mehr mit ihren Gesichtern im Internet.  © Screenshot/Instagram/ninabott

Bott fand es überheblich die Gesichter ihrer mittlerweile vier Kinder zu verpixeln. "So bin ich nicht. Ich bin eine Mama mit Leib und Seele", sagte sie. "Ich wollte wie eine gute Freundin sein. Ich fand es Quatsch."

Auf der einen Seite war sie das auch, ihre Fans haben sie für ihre Offenheit und der Teilhabe an ihrem Leben geliebt. Auf der anderen Seite ging der Schuss nach hinten los. Kranke Menschen nutzten eben diese Offenheit gnadenlos aus.

Heute nimmt sich die gebürtige Hamburgerin mehr Zeit für die Auswahl der Bilder. Ihre Kinder bleiben jetzt anonym. Sie werden nur noch von hinten gezeigt oder mit einem Symbol vor dem Gesicht.

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Auf andere Familien, die ihre Kinder unverpixelt zeigen, schaut sie mit gemischten Gefühlen. "Ich beneide die anderen Eltern um ihre Unbeschwertheit, die sie noch haben", gestand Bott.

Doch weil sie eben auch die Kehrseite kennengelernt hat, würde sie ihnen sofort sagen: "Oh Gott, tu es nicht." Denn die schlimmen Momente, die die 41-Jährige erlebt hat, wünscht sie auch keinem anderen.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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