Versteckt unterm "Schlabber-Look"? Nina Bott über Body-Shaming am roten Teppich

Hamburg - Es sollte ein netter Red-Carpet-Abend im Hamburger Alsterhaus werden. Die vierfache Mutter und Schauspielerin Nina Bott (43, "Gute Zeiten, schlechte Zeiten") hatte sich dafür extra herausgeputzt. Das sah eine Reporterin offensichtlich anders...

Nova Meierhenrich (47, l.) und Nina Bott (43) posieren gemeinsam auf dem roten Teppich.
Nova Meierhenrich (47, l.) und Nina Bott (43) posieren gemeinsam auf dem roten Teppich.  © Screenshot/Instagram/gala_magazin

Über den vielleicht sogar gemeinen Fauxpas der Journalistin sprach die 43-Jährige am Morgen danach mit ihren Instagram-Followern.

Nina weiß eigentlich ganz genau, wie der Hase läuft. Nicht nur, weil sie selbst ständig von der Öffentlichkeit beäugt wird, sondern auch, weil sie als "Prominent"-Moderatorin schon auf der anderen Seite am roten Teppich stand und dort selbst dem ein oder anderen Promi auf den Zahn fühlte.

"Sag mal, und du bist ja eher so weit irgendwie hier heute. Willst du irgendwas verhüllen? Liegt ja auch noch nicht so weit zurück", fragte eine Reporterin am Donnerstagabend, druckste herum, traute sich nicht recht, das Thema auf den Punkt zu bringen, erinnerte sich die Schauspielerin an das Interview.

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Blöd für Nina, die sich auch im Nachhinein nicht sicher war, was die Dame genau von ihr wollte. Meinte sie die vergangene Schwangerschaft oder hatte sie gerade Ninas Figur oder das Outfit beleidigt?

Ein dunkelblauer, weiter Plisseerock, dazu einen grauen Boyfriend-Pulli mit Aufdruck.

Bequem und untenrum ein bisschen edel. Oder wie die 43-Jährige es selbst formuliert: sportlich und lässig.

Nina Bott auf Instagram

Nina Bott verwundert

Das sah die Journalistin offensichtlich anders und fragte recht ungeschickt, ob die Mutter von vier Kindern etwas unter dem ganzen Stoff zu verstecken habe.

Ninas Übersetzung: Sie wollte wissen, ob die Schauspielerin nach Baby Lobo noch nicht wieder "in shape" sei. "Ich fand das so komisch. Erstens auch, weil ich so dachte: 'Was meint sie denn jetzt?'" Egal worauf die Dame hinauswollte, ob Nina nun zu dünn oder zu "mopsig" sei, was verstecken wollte oder auch nicht, solche Fragen zur heutigen Zeit mit Hinblick auf Bodyshaming gestellt zu bekommen, fand Nina doch sehr merkwürdig.

"Ich fand das so unangebracht", ärgerte sie sich noch in ihrer Story.

Ob es sich tatsächlich um Bodyshaming handelte oder ihr Outfit aufgrund der Weite kritisiert wurde? Vielleicht wollte die Reporterin auch nur wissen, ob Nina wieder schwanger ist. Auf die Idee kam die 43-Jährige gar nicht.

Kein Wunder, erst im Januar brachte sie Lobo, Kind Nummer vier, per Hausgeburt auf die Welt.

Titelfoto: Screenshot/Instagram/gala_magazin, Screenshot/Instagram/ninabott

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