"Bin halt ein Superheld": Oliver Pocher macht sich über Gil Ofarim lustig

Köln/Leipzig - Was ist am Abend des 4. Oktober im Leipziger "Westin"-Hotel vorgefallen? Während der Fall Gil Ofarim (39) weiter die Behörden beschäftigt, gerät nun auch der Musiker unter Druck - und wird auch noch zur Zielscheibe keines geringeren als Oliver Pocher (43).

Wie im Video von Gil Ofarim (39) hält auch Oliver Pocher (43) die Kamera in seinem neuesten Beitrag voll auf sich und versucht dabei, fassungslos zu wirken.
Wie im Video von Gil Ofarim (39) hält auch Oliver Pocher (43) die Kamera in seinem neuesten Beitrag voll auf sich und versucht dabei, fassungslos zu wirken.  © Screenshot/instagram.com/oliverpocher/

In einem neuen Video, das der Comedian bei Instagram veröffentlichte, nimmt sich Pocher in seiner üblichen Art den viral gegangenen Beitrag von Ofarim vor.

Gil Ofarim hatte Anfang Oktober ein Video veröffentlicht, in dem er schwere Antisemitismus-Vorwürfe gegen das Leipziger Hotel "The Westin" äußerte. Weil er angeblich einen Davidstern um den Hals getragen hatte, habe ein Mitarbeiter des Hotels ihm den Check-in verweigert.

Die Aufnahmen sorgten für Empörung und Entsetzen in den sozialen Medien. Das Hotel hat mittlerweile zwei Mitarbeiter beurlaubt, die Polizei Ermittlungen aufgenommen. Sowohl Ofarim als auch der Mitarbeiter stellten Anzeige, letzterer wegen Verleumdung.

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Neue Entwicklungen in dem Fall werfen nun ein anderes Licht auf die Geschehnisse. In Videoaufnahmen der Überwachungskameras, die die Bild-Zeitung am Sonntag veröffentlichte, ist zwar Ofarim im Streit mit dem Hotelpersonal zu sehen, die Kette mit dem Davidstern allerdings nicht.

Auch die Polizei soll mittlerweile Zweifel am ursprünglichen Ablauf der Ereignisse haben.

Gespaltene Meinung zum Pocher-Video

Musiker Gil Ofarim hatte Anfang Oktober in einem Video schwere Antisemitismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Leipziger Hotels "The Westin" geäußert und damit für Aufmerksamkeit gesorgt.
Musiker Gil Ofarim hatte Anfang Oktober in einem Video schwere Antisemitismus-Vorwürfe gegen Mitarbeiter des Leipziger Hotels "The Westin" geäußert und damit für Aufmerksamkeit gesorgt.  © Screenshot/instagram.com/gilofarim/

Grund genug offenbar für Pocher, Ofarim vorzuführen. Dieser soll gegenüber Bild erklärt haben, es gehe in seinem Fall nicht um seinen Davidstern, sondern darum, dass er antisemitisch beleidigt worden sei.

Wie im Video des Musikers ist auch in Pochers Aufnahmen der Comedian in Nahaufnahme zu sehen, offenbar aufgelöst und fassungslos.

Der Grund für den Gemütszustand: Pocher war angeblich nicht in sein eigenes Haus reingekommen. Er deutet auf sein Shirt mit der Aufschrift "Marvel", bezeichnet sich als Superheld. "Ein Mann mit langen Haaren, Musiker, hat auch bei 'Let's Dance' mitgemacht" (ein Verweis auf Ofarim, der die Show 2017 gewann) soll darauf von hinten "Saddam Hussein hat Atomwaffen" und anderes Zusammenhangloses gerufen haben. Eine Frau, "nennen wir sie mal Herr W., aber es war eine Frau", habe ihn schließlich hereingelassen.

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Pocher lässt Ofarims Video als zusammenhanglose Erzählung erscheinen. Als Effekt-Hascherei, um auf sich aufmerksam zu machen. "Ich würde über dieses Ereignis gern reden. Ich mach alles, Zervakis und Opdenhövel, Chez Krömer, 'Late Night Berlin', von mir aus auch 'Studio Schmidt', wenn's sein muss."

Tatsächlich steht Ofarim seit Erscheinen seines Videos im öffentlichen Fokus wie kaum ein anderer. Fest steht jedoch auch, dass noch immer nicht zweifelsfrei geklärt ist, was am Abend des 4. Oktober im "Westin"-Hotel in Leipzig vorgefallen war.

Die Reaktionen auf Pochers Beitrag fallen entsprechend gespalten aus. So schreibt ein Nutzer: "Lügen haben kurze Beine - in diesem Fall lange Haare." Eine andere findet ihn dagegen "irgendwie leider so gar nicht witzig."

Titelfoto: Montage: Screenshot/instagram.com/gilofarim/, Screenshot/instagram.com/oliverpocher/

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