Oliver Pocher läuft mit Regenbogen-Binde durch Katar: "Mal sehen, wie lange das gut geht"

Doha (Katar) – Der Countdown läuft! In rund zweieinhalb Monaten startet die Fußball-Weltmeisterschaft 2022 in Katar. Oliver Pocher (44) hat der umstrittenen Austragungsstätte schon jetzt einen Besuch abgestattet. Dabei war der Comedian in besonderer Mission unterwegs.

Oliver Pocher (44) dreht in Katar das Video zu seinem WM-Song "Hurra hurra, wir fahren nach Katar".
Oliver Pocher (44) dreht in Katar das Video zu seinem WM-Song "Hurra hurra, wir fahren nach Katar".  © Montage: Instagram/Screenshot/Oliver Pocher

Der Ehemann von Amira Pocher (29) bereitet sich bekanntlich auf seine ganz eigene Art auf die Winter-WM vor, nämlich mit einer eigenen Hymne.

"Hurra hurra, wir fahren nach Katar" heißt der Song, der laut Pocher zur inoffiziellen Mallorca-, FIFA- und WM-Hymne werden soll.

Obwohl das Lied vor großem Publikum im Megapark zuletzt nicht gut angekommen war - Pocher wurde auf der Bühne ausgebuht - will sich der Komiker nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen.

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Deshalb reiste er nun extra von Köln in die Hauptstadt Doha, um hier das Musikvideo zu drehen. Unterstützung bekommt er dabei von Amiras älterem Bruder Hima.

"Wir sind jetzt in Katar angekommen", meldete er sich am heutigen Sonntag in einer Instagram-Story bei seinen rund 1,8 Millionen Followern und filmte seine Umgebung.

Vom Flughafen ging es weiter zum Lusail Iconic Stadium, wo am 18. Dezember das WM-Finale ausgetragen wird. Dabei trug Pocher ein Outfit, das ihn potenziell in große Schwierigkeiten bringen könnte.

Oliver Pocher bei Instagram

Pocher läuft mit Deutschland-Kluft und Regenbogen-Binde durch Katar.
Pocher läuft mit Deutschland-Kluft und Regenbogen-Binde durch Katar.  © Montage: Instagram/Screenshot/Oliver Pocher

Oliver Pocher mit gewagter Aktion: Verstößt er gegen das Gesetz?

Auch vor dem WM-Stadion in Doha posiert Pocher mit der Regenbogen-Binde.
Auch vor dem WM-Stadion in Doha posiert Pocher mit der Regenbogen-Binde.  © Montage: Instagram/Screenshot/Oliver Pocher

Mit Deutschland-Fan-Kluft inklusive Trikot der Nationalmannschaft, Schals und Flagge posierte der 44-Jährige vor dem noch nicht fertig gebauten Stadion.

Außerdem trug er ein Accessoire, mit dem er in dem arabischen Staat für mächtig Aufsehen sorgen dürfte: eine regenbogenfarbene Armbinde.

"Mal sehen, wie lange das gut geht", schäkerte der Comedian in vollem Bewusstsein, dass die Rechte von Mitgliedern der LGBTQI+-Community in Katar nicht gerade großgeschrieben werden.

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Im Gegenteil dazu ist Homosexualität hier per Gesetz verboten. Als Strafe können Auspeitschen, Inhaftierung oder sogar die Todesstrafe drohen. Auch, wer sich lediglich für die LGBTQI+-Bewegung engagiert, macht sich strafbar. Dazu kann auch das Zeigen von Regenbogenflaggen - oder in Pochers Fall einer Regenbogenbinde - zählen.

Zumindest in der Instagram-Story war jedoch weit und breit niemand im Umkreis von Pocher und seinem Schwager zu sehen. Mit Konsequenzen müssen sie daher vermutlich nicht rechnen.

Titelfoto: Montage: Instagram/Screenshot/Oliver Pocher

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