Trauriges Geständnis: Amira Pocher sollte beschnitten werden!

Köln - Amira Pocher (27) ist bekannt für ihr fröhliche Art und ihr sympathisches Lächeln. Doch nun offenbarte sie ein trauriges Geheimnis.

Amira Pocher musste in ihrer Vergangenheit schon einiges mitmachen.
Amira Pocher musste in ihrer Vergangenheit schon einiges mitmachen.  © instagram.com/amirapocher

Die Ehefrau von Comedian Oliver Pocher (42) ist Tochter eines ägyptischen Vaters und einer österreichischen Mutter.

Diese ungewöhnliche Konstellation bereitete der 27-Jährigen einige Schwierigkeiten, wie sie in dem Podcast "Die Pochers hier", den sie zusammen mit ihrem Mann aufnimmt, erzählte.

Ihr ägyptischer Großvater forderte, dass die damals Zweijährige beschnitten werden sollte.

Während dieses brutale Ritual in unserem westlichen Kulturkreis kaum vorstellbar ist, gilt dieser Brauch in Afrika als etwas ganz Normales.

"Das ist fast 25 Jahre her, damals war das noch so", erinnert sich Amira daran zurück. "Fakt ist, ich hätte beschnitten werden sollen, in Ägypten." 

Amira hatte damals Glück im Unglück, denn ihre Mutter wehrte sich vehement dagegen, dass ihre Tochter dieses Schicksal erleiden muss.

Durch die Beschneidung soll die Frau "keine Lust mehr verspüren"

In ihrem Podcast "Die Pochers hier" erzählt das Ehepaar wöchentlich Geschichten aus ihrem Privatleben.
In ihrem Podcast "Die Pochers hier" erzählt das Ehepaar wöchentlich Geschichten aus ihrem Privatleben.  © instagram.com/amirapocher

"Im Prinzip geht es darum, dass die Frau keine Lust mehr verspürt. Es ist das Allerletzte, weil man der Frau einiges nimmt. Sie darf keine Lust verspüren, Sex zu haben oder die Verlockung, fremd zu gehen. Sie soll nur für den Mann da sein, der Mann darf Spaß haben."

Bei der weiblichen Genitalverstümmelung werden die äußeren Geschlechtsorgane teilweise oder vollständig entfernt.

Laut der FAZ wird geschätzt, dass weltweit etwa 200 Millionen beschnittene Mädchen und Frauen leben und jährlich etwa drei Millionen Mädchen, meist unter 15 Jahren, eine Genitalverstümmelung erleiden müssen.

Meistens wird die Praktik noch vor Einsetzen der Pubertät bei den Opfern durchgeführt.

In den meisten Staaten ist dieses grausame Ritual gesetzlich verboten.

Obwohl Amira deswegen kein einfaches Verhältnis zu ihren ägyptischen Wurzeln hatte, organisierte ihr Mann Oliver Pocher vor einiger Zeit ein Zusammentreffen ihrer verschiedenen Familienzweige. Wie emotional diese Zusammenkunft verlief, erzählte die 27-Jährige ebenfalls in ihrem Podcast.

Titelfoto: instagram.com/amirapocher/

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