Peter Maffay hofft auf große Konzerte: "Dann liegen wir Künstler dem Staat auch nicht auf der Tasche"

Von Dörthe Hein

Halle (Saale) - Die deutsche Rocklegende Peter Maffay (71) hofft für die Veranstaltungsbranche, dass bald wieder große Konzerte stattfinden können.

Peter Maffay war am Dienstagabend zu Gast in der Reihe "Persönlichkeiten im Gespräch".
Peter Maffay war am Dienstagabend zu Gast in der Reihe "Persönlichkeiten im Gespräch".  © Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

Die ganze Branche gucke gespannt auf die kommenden Wochen und Monate, weil sie davon ausgehe, dass die Corona-Hygienekonzepte ausreichen dürften, sagte Maffay am Dienstagabend in einem Gespräch in den Franckeschen Stiftungen in Halle.

Es müsse darum gehen, "Veranstaltungen in einer Dimension wieder zu spielen, die ökonomisch Sinn machen" und die gleichzeitig niemanden gefährdeten. "Dann liegen wir Künstler, Dienstleister und so weiter dem Staat auch nicht auf der Tasche. Das muss nicht sein."

Im Moment habe er aber den Eindruck, dass es der Politik im Wahljahr schwerfalle, sich zu Entscheidungen durchzuringen. Er hoffe, "dass dieser Knoten endlich durchschlagen wird".

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Maffay berichtete von drei demnächst in Dresden geplanten Konzerten, zu denen jeweils 3500 Besucher zugelassen seien.

Peter Maffay bei "Persönlichkeiten im Gespräch" der Franckeschen Stiftungen in Halle

Kurz darauf dürfe er in der Schweiz vor 10.000 Menschen spielen. "Und dann frage ich mich, was machen die Schweizer so anders als wir?"

Titelfoto: Hendrik Schmidt/dpa-Zentralbild/dpa

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