"Peter Tschentscher! Tear these walls down!" Musiker Olli Schulz fordert mehr Publikum

Hamburg/Berlin - Liedermacher Olli Schulz (47) darf nach über einem Jahr Corona-Zwangspause endlich wieder die deutschen (Open-Air-)Bühnen rocken. Wären da nicht die strengen Auflagen...

Olli Schulz (47) bei einem Open-Air-Konzert in Bonn.
Olli Schulz (47) bei einem Open-Air-Konzert in Bonn.  © IMAGO / Future Image

Eigentlich hat Olli Schulz ja bekanntermaßen Verständnis für den politischen Umgang mit der Corona-Krise. Auftritte während einer grassierenden Pandemie? Da war selbst der Anarcho-Musiker nicht scharf drauf.

Jetzt darf er aber wieder. Seit dem 16. Juli ist er auf Tour. Sommerpause? Nicht für den 47-Jährigen. Der klotzte ran.

Am 3. und 4. September auch im Hamburger Stadtpark. Verfügbare Plätze: 3500, zugelassene Besucher: 1000. Blöd gelaufen, Olli hätte da nämlich noch ein paar Interessenten, die sich seine ausverkauften Konzerte anschauen wollen, erzählte er am Donnerstag in einer neuen Folge "Boomercringe", ein wöchentlicher Ableger des Erfolgs-Podcasts "Fest & Flauschig" mit Satiriker Jan Böhmermann (40).

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Logisch, dass er den viel gehörten Podcast direkt als Plattform für seine Zwecke nutzte und Hamburgs Bürgermeister Peter Tschentscher (55, SPD) aufforderte: "Tear these walls down!" (Reiß die Mauern ein). Gemeint ist natürlich keine Mauer, sondern die Begrenzung der Zuschauerzahl.

Zumindest soll die ein bisschen "eingerissen" werden. Olli Schulz bat um 500 Zuschauer mehr. Kann man doch machen, findet der Musiker offensichtlich.

Hamburg sei doch eh ein Vorreiter, so Olli, und führte als Beispiel die neue 2G-Regel an, die Gastronomen und Veranstalter seit vergangenem Samstag in der Hansestadt in Anspruch nehmen können.

Olli Schulz auf Instagram

Olli Schulz begegnet Peter Tschentscher

Olli Schulz und Peter Tschentscher kennen sich bereits, zumindest Olli den Peter. Letzterer wiederum hielt den Liedermacher bei einer gemeinsamen Begegnung bei der Wohltätigkeitsveranstaltung "Kicken mit Herz" für Comedian/Schauspieler/Musiker Olli Dittrich (64), glaubt Schulz, und habe damals mit ihm ein gemeinsames Foto gemacht. Den Beweis habe er auch noch.

Dass dem Bürgermeister da ein Fehler unterlaufen war, merkte er später selbst. Dittrich alias "Dittsche" lief nämlich kurz darauf selbst übers Fußballfeld.

Ob Dank 2G-Reglung am Freitag und Samstag vielleicht tatsächlich mehr Menschen im Stadtpark zugelassen werden können, ist fraglich. Bislang gibt es dazu keine offiziellen Aussagen.

Hoffen wir für Olli Schulz und sein Publikum, dass die Veranstaltung überhaupt stattfinden kann!

Titelfoto: IMAGO / Future Image

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