Promi Big Brother, Tag 8: Werners intimes Geständnis, Flutschfinger-Eklat um Udo

Köln - Tag acht im "Promi Big Brother"-Märchenland beginnt zaghaft, geht aber dann in die Vollen: Fußball-Kultkommentator Werner Hansch (81) lässt die Hosen runter und haut Knaller-Sprüche raus, Zerlegungs-Witzemacher Udo Bönstrup (25, eigentlich Hendrik Nitsch) und die Schweizer "Bachelorette" Adela Smajic (27) geraten über eine Zwei-Finger-Geste aneinander. Am Ende zieht eine Bewohnerin mit komischem Modegeschmack aus, dafür eine andere mit verquasten Träumen ein.

Werner Hansch (81, l.) hat es faustdick hinter den Ohren.
Werner Hansch (81, l.) hat es faustdick hinter den Ohren.  © Sat.1

Am Anfang ist das Zittern groß: Format-Liebling Werner steht auf der Abschussliste etlicher Container-Bewohner. Mucki-Adonis Mischa Mayer (28) fällt die Entscheidung nach eigenen Angaben schwer, will ihn "erlösen" (*Gnadenschuss?).

Die Mitstreiter stoßen ins gleiche Horn, scheinen sich aber bei gelebter Langeweile nicht viele Gedanken gemacht zu haben. Es zieht sich wie Kaugummi, bis die Denkmurmel  der TV-WG-Genossen auf Betriebstemperatur kommt (*haben die ein Äffchen mit Paarbecken im Kopf?). 

Immerhin: Bis auf Kathy Kelly (57,  zwei neue Mitbewohner am Start: "Ich nominiere Armin", "Hans-Werner ist mein Mitbewohner") kriegen die TV-Knastis seinen Namen im Sprechzimmer auf die Kette (*die sogenannte Gesichtsblindheit lässt grüßen), auch wenn die Englischkenntnisse andernorts versagen und für Verwirrung beim Großen Bruder sorgen (*Kathy, Katy, es ist aber auch zum Mäusemelken).

Besonders bitter, wenn Werner (*nominierte pastoral-proaktiv Adela, die laut Kathy aber Adele heißt. Der 81-Jährige traute dem Gefühls-Braten nicht, ob die Moderatorin nicht möglicherweise aus Kalkül mit Mischa anbändelt) den Stiefel bekäme: Er würde am Sonntag seinen 82. Geburtstag im Container feiern.

Bereits als moribunder Tattergreis in der Nominierungsrunde abgestempelt, hat der geistig wache Ex-Sportreporter aber einem unerschöpflichen Quell an skurrilen Storys auf der Pfanne, die er aus seinem Leben speist.

Böse Zungen würden ihn als Zeitgenossen, gar Verwandten der Gebrüder Grimm bezeichnen, wenn er nicht so herzgewinnend und erfrischend klar beisammen wäre (*womit er im Container eine Ausnahmeerscheinung ist).

Katy Bähms Liebesgeständnis und Werner als gehörnter Ehemann

Vater und Sohn wieder vereint? Beim "Märchenvision Song Contest" schmettert Ballermann-Barde Ikke Hüftgold (44, r.) seine Hymne "Dicke Titten Kartoffelsalat" und freut sich mit Werner Hansch (81).
Vater und Sohn wieder vereint? Beim "Märchenvision Song Contest" schmettert Ballermann-Barde Ikke Hüftgold (44, r.) seine Hymne "Dicke Titten Kartoffelsalat" und freut sich mit Werner Hansch (81).  © Sat.1

Das erfährt auch Katy Bähm (27, *hebt Selbstliebe auf eine andere Ebene und würde sich am liebsten selbst ... heiraten), die zunächst von einem "Rentnertreff" sprach. 

Nicht nur will Werner wissen, wie es um das Liebesleben der Drag-Künstlerin bestellt ist. Er ist auch beeindruckt von ihrer Einstellung, durchaus in fünf Jahren mal wieder mit einer Freundin den Matratzenmambo zu tanzen oder ein Kind zu zeugen: "Finde ich ganz toll."

Mehr noch: Auch Katys Perückenpalast hat es dem WG-Ältesten angetan und er haut einen Klopper raus: "Schamhaar ist dicker als normales Haar. Ich möchte eine Perücke aus Schamhaar von Audrey Hepburn."

Emotionaler Moment: Weniger angetan war Werner, dass ihn seine Frau mit Mitte 30 für eine andere verließ: "Das ist Sabine, wir möchten jetzt zusammenleben", erinnert er sich an das Erlebnis, an seinen verletzten Männerstolz, an die Ohnmacht. 

Busen-Barde Ikke Hüftgold (44) sieht es pragmatisch: zwei Frauen, die plötzlich in der Haustür stehen (*Hauptgewinn für den "Dicke Titten Kartoffelsalat"-Meistersänger und Haarersatz-Hallodri?). Für Werner hingegen war der Rest wohl Schweigen.

Zwei Finger in der Luft, vier Hände an den Gurgeln: Udo und Adela haben Container-Zoff

Die Lästerschwestern fläzen sich kurzbehost auf einer Bank: Sascha Heyna (45, l.) und Udo Bönstrup (25).
Die Lästerschwestern fläzen sich kurzbehost auf einer Bank: Sascha Heyna (45, l.) und Udo Bönstrup (25).  © Sat.1

Udo tritt offenbar in die Fußstapfen von Grantelbart-DJ Senay Gueler (44) und sorgt für Konfro.

Während Betonmischa die Rückseite der Bikini-Schönheit Adela (*hat laut Werner "ihre Bällchen" sehr adrett durch den Märchenwald getragen) in Wendler-Manier betätschelt (*danke für dieses unerwünschte Kopfkino), macht der Social-Media-Spaßmacher eine eindeutige Flutschfinger-Geste in Richtung ihres Hinterteils – und versucht sich nach der Situation zu wieseln. Keine Chance!

"Unterste Schublade, primitiv hoch zehn, sehr, sehr niveaulos, respektlos präpubertierende Geste", schnödet und murrt Adela in tief empfundener Frackichkeit. Mischas Beschwichtigungsversuche laufen ins Leere: "Er hat das nicht so krass böse gemeint."

Doch damit ist der Drops noch nicht gelutscht. Der Internet-Witzbold redet sich in Rage, fühlt sich missverstanden. "Liegt da halbnackt, Hält ihre Pflaume in die Kamera, wo man alles sieht", versucht er sich zu rechtfertigen und kübelt weiter ab. "Wenn Emmy mir an den Vogel packt, soll ich dann auch MeToo sagen? Ich bin in so einer Irrenanstalt."

Ob sich Udo mit seinem Fat-Shaming (*wurde mit 17 besoffen von einem "Pommes-Panzer" von einer deutliche älteren Frau entjungfert), Rape-Jokes  (*sein erstes Mal sei "eine halbe Vergewaltigung" gewesen , das "Speckstück" habe ihn einfach übermannt") und weiteren sexistischen Sprüchen (*lässt einen frötzelnden Wendler-Witz vom Stapel, weil Emmy mit 15 ihr erstes Mal mit einem 30-Jährigen "in beider Einwilligung" [sic!] hatte) ins Aus bugsiert? 

Das Scharren der Füße dürfte bereits bis in den TV-Knast zu hören sein.

Feuchte Grüße aus der Bikini-Hose: Emmys Stipvisite hat sichtbare Folgen

Emmy Russ (21, M.) geht in die Horny-Offensive und macht Udos Hose (24, r.) feucht.
Emmy Russ (21, M.) geht in die Horny-Offensive und macht Udos Hose (24, r.) feucht.  © Sat.1

Emmy dreht derweil den Spieß um (*ob als Retourkutsche oder reiner Libido getriebener Selbstzweck, sei einmal dahingestellt, Letzteres drängt sich auf) und sucht Schutz bei Udo und Sascha.

Kurzerhand macht es sich die "Beauty and the Nerd"-Zicke im Bikini auf dem Schoß des Humoristen mit Stottermotor gemütlich.

"Emmy erlebt ihren Frühling. Das wird sehr deutlich. Emmy ist horny", urteilt Udo. Und das Container-Früchtchen erwidert: "Guck mal, wie feucht ich bin."

Das Corpus delicti unzüchtiger Gedanken: ein feuchter Fleck auf der Shorts des späteren Lattenträgers, "der aus einer bestimmten Stelle kam", offfenbart die 21-Jährige im Sprechzimmer– und meint damit ihre Schmuckschatulle. 

Das sei ihr noch nie passiert. Nicht ohne Stolz hofft Remmidemmi-Emmy: "Vielleicht riecht er nachts noch dran." Udo verbucht außerdem einen vermeintlichen Hoden-Blitzer unter seinem Namen.

Sascha könnte vor Scham im Boden versinken: "Hoffentlich ist das die Staffel, die keiner sieht." (*ich weiß nicht, wie ich es ihm sagen soll.)

Jasmin Tawil geht, Alessia-Millane Herren zieht bei "Promi Big Brother" ein

Die Tochter von Ballermann-Sänger Willi Herren (45), Alessia-Millane Herren (18), zieht in den "Promi Big Brother"-Knast ein.
Die Tochter von Ballermann-Sänger Willi Herren (45), Alessia-Millane Herren (18), zieht in den "Promi Big Brother"-Knast ein.  © Sat.1

Rückblick: Katzenberger-Halbschwester Jenny Frankhauser (27) und der Zoff-Zausel-Plattenauflegekünstler Senay Gueler (44) (*das hat dir der Teufel gesagt) haben bereits freiwillig den TV-Knast verlassen, nun rückt ein neues Gesicht nach.

Um wen handelt es sich? Alessia-Millane Herren (18), ihres Zeichens Promi-Tochter von Malle-Partysänger Willi Herren (45, *der einstige "Lindenstraße"-Star ist pleite, die Corona-Krise gab ihm den Rest). 2017 war der 45-Jährige selbst bei "Promi Big Brother"dabei. 

Die 18-Jährige wird als "härteste Klosterschwester Deutschlands" angekündigt und machte demnach Karriere (*hüstel) auf Kabel eins als jugendliche Reality-TV-Krawallschachtel in einem Gotteshaus. Dort legte sie sich auch mit Emmy an. Kommt es also wieder zu Randale? 

Doch warum in den Container? "Ist mein Traum, darf meinen Traum leben", radotiert die Nachrück-Kandidatin (*Promi-Resterampe als Traum? Und mit 19 dann ins Dschungelcamp?)

Wer fliegt raus: Werners Hoffnung zerplatzt alsbald, dass Jasmin noch ins Märchenschloss wechselt: "Wie heißt diese Frau mit dem Kopftuch? Die ist sehr effektiv, aber still. Sie hat es verdient." 

Grund: Für die passionierte Putzlappen-Fashionista wurde "das Märchen zur Tragödie", die Zuschauer haben sie aus der Show gewählt. 

Doch die Adel-Ex (*der Popstar, nicht eine vermeintlich neue Mitbewohnerin) ist nicht geknickt. Zu Hause (*wo ist das eigentlich bei der Weltenbummlerin?) erwartet sie der 14 Monate alte Sohn Ocean Malik, der zwischenzeitlich bei sehr guten Freunden unterkam: "Ich gehe zu meinem Kind", strahlt die Ex-GZSZ-Darstellerin über das ganze Gesicht und verabschiedet sich von ihren prominenten Mitbewohnern.

Randnotiz: Mal wieder zu Penny

Hat sich ein Zelt aufgebaut? Emmy (21, r.) will genau wissen, was nach dem Flecken-Gate unter Udos Schlafsackdecke Phase ist.
Hat sich ein Zelt aufgebaut? Emmy (21, r.) will genau wissen, was nach dem Flecken-Gate unter Udos Schlafsackdecke Phase ist.  © Sat.1

Was war noch: Emmy, die Pennymarkt-Prinzessin auf der Bohne (*Erbse, sind aber auch mit der Hülsenfrucht verwandt, die Container-Blondine hat sich schlau gemacht) durfte wieder shoppen gehen. 

Für sieben Euro, weil das Match "Hans und die Bohnenranke" aus wettertechnischen Gründen auf Samstag verschoben wurde: Ausbeute in Höhe von 5,68 Euro. Das bei Wish bestellte Katja-Krasavice-Lookalike musste Fusilli stornieren, weil sie die Spiralnudeln nicht nannte.

Rund acht Minuten vor offiziellem Ende der Sendezeit ist der Zauber für den Freitag vorbei und der Ossendorfer Märchenwald schließt seine Pforten.

Neben den Tagezusammenfassungen am Wochenende geht es am Montag (17. August) um 20.15 Uhr wieder live auf SAT.1. zur Sache.

Titelfoto: Sat.1

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