Prozess um R. Kelly: Nun erhebt auch ein Mann Vergewaltigungsvorwürfe!

New York - Im Missbrauchsprozess gegen R. Kelly (54) hat erstmals ein Mann gegen den ehemaligen Star-Rrapper ausgesagt.

Rapper Robert Sylvester "R." Kelly (54) soll einst auch einen 17-Jährigen sexuell missbraucht haben.
Rapper Robert Sylvester "R." Kelly (54) soll einst auch einen 17-Jährigen sexuell missbraucht haben.  © Ashlee Rezin/Chicago Sun-Times/AP/dpa

Der Zeuge schilderte der "New York Times" zufolge am Montag, wie Kelly ihn im Alter von 17 Jahren Hilfe bei seiner Karriere als Rapper versprochen habe.

Als Gegenleistung dafür habe der heute 44-Jährige Sex von dem Minderjährigen verlangt.

Zudem sagte eine vierte Zeugin aus.

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Sie erklärte, sie sei mit 17 Jahren von R. Kelly nach einem Konzert im Backstage-Bereich vergewaltigt worden.

Kelly werden in dem Prozess im New Yorker Stadtteil Brooklyn unter anderem die sexuelle Ausbeutung Minderjähriger, Entführung und Bestechung vorgeworfen.

Auf R. Kelly könnte eine lebenslange Freiheitsstrafe warten

Auf dieser Gerichtszeichnung, die von einem Videomonitor eines Gerichtssaals in Brooklyn gemacht wurde, zeigt den Angeklagten R. Kelly (l) während des Eröffnungstages seines Prozesses.
Auf dieser Gerichtszeichnung, die von einem Videomonitor eines Gerichtssaals in Brooklyn gemacht wurde, zeigt den Angeklagten R. Kelly (l) während des Eröffnungstages seines Prozesses.  © Elizabeth Williams/AP/dpa

Bei einer Verurteilung in allen Punkten droht dem Sänger eine Haftstrafe von zehn Jahren bis lebenslang.

Der seit seiner Festnahme im Sommer 2019 im Gefängnis sitzende Musiker hat alle Vorwürfe immer wieder zurückgewiesen und seinen Kritikern eine Rufmord-Kampagne vorgeworfen.

Titelfoto: Ashlee Rezin/Chicago Sun-Times/AP/dpa, Elizabeth Williams/AP/dpa

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