"Two girls, one brain!" So lief das TV-Battle zwischen Micaela Schäfer und Melanie Müller

Berlin/Leipzig - Als "viel besser als Pocher gegen Wendler" wurde das "Roast Battle" zwischen den Busenfreundinnen Micaela Schäfer (36) und Melanie Müller (31) im Vorfeld angepriesen (TAG24 berichtete). Nach nur fünfeinhalb Minuten war es schon vorbei. Und die Jury war genau darüber sehr froh. 

Die Busenfreundinnen Melanie Müller (l.) und Micaela Schäfer butterten sich im TV gegenseitig herunter. 
Die Busenfreundinnen Melanie Müller (l.) und Micaela Schäfer butterten sich im TV gegenseitig herunter.  © Comedy Central/PR

Als zweiter Teil der Doppelfolge auf Comedy Central war nach Osan Yaran und André Herrmann das weibliche Duo Mica/Melli dran. 

Mit "Two girls, one brain", beschrieb Moderator Maxi Gstettenbauer (31) das Battle der Reality-Stars. Und dann ging's auch schon los!

"Eine meiner Titten hat mehr Follower als das gesamte Line-Up", startete die gebürtige Leipzigerin Micaela. "Was denkt Ihr, welche ist beliebter?", fragte sie ins Publikum. "Rechts, genau. Melanie gefällt ja rechts eh mehr." Das hat gesessen!  

Vom Politischen ging es weiter zum Äußerlichen: "Melanie versucht ja wirklich auszuschauen wie Marilyn Monroe. Aber ich finde, sie sieht Eminem ähnlicher, oder?"

Doch die Wahl-Leipzigerin Melanie Müller hatte mit Unterstützung auch einige Sprüche zu Papier gebracht.  

"Ihr Stammbaum ist ein Kreis. Ihre Eltern hatten als Kind schon denselben Familiennamen", gefolgt von: "Als Du vom Baum der Hässlichkeit gefallen bist, hast Du echt jeden Ast mitgenommen."

"Aus dem Osten kommt ja eh nur Scheiße, das wissen wir ja"

Micaela und Melanie am Freitagabend im "Roast Battle". 
Micaela und Melanie am Freitagabend im "Roast Battle".  © Comedy Central/PR

Micaela: "Du willst ein Schlagerstar sein? Das Einzige, das Du schlägst, ist Deinen Mann - und das glaub ich sogar."

Doch auch die Zweifach-Mama hatte noch nicht genug: "Die ist so künstlich. Wenn Micaela stirbt, muss die Beerdigung aufm Sondermüll gemacht werden. Bloß keine Seebestattung, wir haben schon genug Plastik im Ozean. Die ist so künstlich, die hat sogar Hausverbot bei der Bio Company."

Der Schäfer ging es dann um die Körperbemalung ihrer Roast-Kontrahentin. "Du hast so viele Tattoos, weil Du das Hakenkreuz übertätowieren wolltest. Und auf Deinem Arsch steht 'Grüße aus dem Osten'. Aus dem Osten kommt ja eh nur Scheiße, das wissen wir ja." 

Unter anderem auch Micaela selbst, falls sie das vergessen hat...

Die Jury ist alles andere als begeistert

Waren froh, als das Battle" beendet war: Die "Roast Battle"-Jury um Maxi Gstettenbauer, Tahnee Schaffarczyk und Ingmar Stadelmann (v.l.n.r.).
Waren froh, als das Battle" beendet war: Die "Roast Battle"-Jury um Maxi Gstettenbauer, Tahnee Schaffarczyk und Ingmar Stadelmann (v.l.n.r.).  © Comedy Central/PR

Es wurde sogar noch musikalisch! 

Melanie hat ein Lied eigens für ihre Busenfreundin komponiert. Es geht um Micas Wunsch nach einer dritten Brust. Nach dem offenbar zwischen Tür und Angel aufgenommenen Song, zu dem drei Menschen jeweils als Brust auf der Bühne im "Quatsch Comedy Club" performten, hatte sogar Micaela, der das Lied gewidmet war, genug: "So, jetzt ist das Niveau wirklich ganz unten, danke Melanie."

Um nachzuschieben: "Ich bin ja Miss Venus. Du könntest aber auch eine Miss-Wahl gewinnen, die zur Miss Geburt." Der letzte Diss zielte auf Melanies frühere Pornokarriere ab. "Es gibt ja eine offizielle Melanie-Müller-Reisem*schi. Das passt ja auch, ihre eigene ist auch schon so viel rumgekommen." Als das Publikum schockiert reagierte, ergänzte die 36-Jährige: "Das stimmt doch aber, das ist eigentlich kein Witz."

Die Jury war wenig begeistert vom Auftritt der Damen. "Ich weiß gar nicht, wie ich das bewerten soll. Das ist auf so vielen Ebenen falsch gewesen", sagte Tahnee Schaffarczyk. Ihre Stimme bekam aber Micaela. 

Ingmar Stadelmann: "Ich hab die ganze Zeit drauf gewartet, dass Alice Schwarzer hier mit dem Sprengstoffgürtel reinkommt - ist leider nicht passiert. Micaela hat nicht gesungen, deswegen bin ich für Micaela."

Und Moderator und das dritte Jurymitglied, Maxi Gstettenbauer? "Ich bin sehr froh, dass Ihr euch das getraut habt und Ihr hier seid. Ich fand das eine sehr außergewöhnliche Performance. Ich fände es schön, wenn es in seiner Einzigartigkeit bestehen bleibt", hoffte er auf keine Wiederholung. "Ich sage auch Micaela."

Eindeutige Siegerin wurde also Deutschlands Nacktschnecke. In der am gestrigen Freitag begonnenen zweiten Staffel treten neben Stand-up-Comedians auch weitere Z-Promis wie Nico Schwanz, Chris Töpperwien, Aurelio Savina, Ennesto Monté, Jasmin und Willi Herren an. Das "Roast Battle" läuft immer freitags ab 23 Uhr auf Comedy Central.

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