Sacha Baron Cohen spielt Trump-Anwalt Streich in rosa "Transgender-Outfit"!

New York - Sacha Baron Cohen (48) sorgt mal wieder für Aufsehen! Der britische Comedian hat dem früheren New Yorker Bürgermeister und persönlichen Anwalt von Donald Trump, Rudolph Giuliani (76), einen frechen Streich gespielt.

Rudolph Giuliani (l., 76) wurde von Sacha Baron Cohen hereingelegt.
Rudolph Giuliani (l., 76) wurde von Sacha Baron Cohen hereingelegt.  © Jordan Strauss/Invision/AP/Peter Foley / EPA POOL / dpa

Das berichtet das US-amerikanische Medium "Page Six" exklusiv. Dem Artikel zufolge durchschaute Cohens "Opfer" den Witz nicht direkt und rief deshalb die Polizei.

Doch was genau war passiert? Giuliani, der in seinem Leben mit antisemitischen Aussagen aufgefallen war,  gab in einem New Yorker Hotel ein ernstes Interview zur Corona-Krise. Er war mitten im Gespräch, als der verkleidete "Borat"-Star in den Raum stürmte. Giuliani hatte das wie folgt wahrgenommen: "Dieser Typ kommt herein gerannt und trägt ein verrücktes, wie ich es nennen würde, rosa Transgender-Outfit."

Er führte das genauer aus: "Es war ein rosa Bikini mit Spitze unter einem durchsichtigen Netzoberteil. Es sah absurd aus. Er hatte einen Bart, nackte Beine und war nicht gerade das, was ich als ablenkend attraktiv bezeichnen würde", beschrieb der Ex-Politiker seine Eindrücke.

Offenbar machte der auch als Schauspieler erfolgreiche Cohen Giuliani eine schöne Szene: "Diese Person kommt brüllend und schreiend herein und ich dachte, dies müsse ein Betrug oder eine Erpressung sein, also habe ich es der Polizei gemeldet. Dann ist er weggelaufen."

Festgenommen wurde Cohen offenbar nicht. Dabei hätten Augenzeugen ihn im Bademantel weglaufen sehen, heißt es weiter.

Dreht Sacha Baron Cohen gerade eine neue Staffel von "Who Is America?"

Giuliani sagte: "Ich habe erst später festgestellt, dass es Sacha Baron Cohen gewesen sein muss. Ich habe an all die Leute gedacht, die er zuvor hereingelegt hat und ich habe mich gut gefühlt, weil er es bei mir nicht geschafft hat."

Er outete sich: "Ich bin ein Fan einiger seiner Filme, insbesondere von 'Borat', weil ich in Kasachstan war." Giuliani imitierte dessen Akzent und wiederholte die berühmte Zeile aus dem Komödien-Kracher: "Sie ist meine Schwester. Sie ist die Prostituierte Nummer vier in ganz Kasachstan." Das fand er "ziemlich lustig."

Schon Cohens letzte Aktion sorgte für Schlagzeilen. Er hatte ein rechtsorientiertes Treffen gecrasht und war als rassistischer Country-Sänger aufgetreten, der die Zuschauer dazu animierte, radikale Liedtexte mitzusingen. Die Liberalen sollten "zerhackt" werden und sich mit der "Wuhan-Grippe infizieren", auch Barack Obama und Hillary Clinton nahm er aufs Korn.

Mit seinem Gefolge gelang ihm anschließend die Flucht. In den USA-Medien wird nun darüber spekuliert, ob Cohen an einer neuen Staffel seiner Erfolgsserie "Who Is America?" arbeitet. Seine Sprecher haben das bislang nicht kommentiert.

Titelfoto: Jordan Strauss/Invision/AP/Peter Foley / EPA POOL / dpa

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