Lebenszeichen von Sara Kulka aus Psychiatrie: "Hart, über Arschlöcher zu sprechen"

Leipzig/Baden-Württemberg - Dass Ex-GNTM-Teilnehmerin Sara Kulka (31) unter Depressionen leidet und sich deswegen Anfang Juli in eine psychiatrische Klinik in Baden-Württemberg begeben hat, ist kein Geheimnis. Nun hat sich die Model-Mama das erste Mal mit einem Update zu ihrem Gesundheitszustand zurückgemeldet.

Sara Kulka (31) hat sich aus einer psychiatrischen Klinik bei ihren Fans zurückgemeldet, doch überstanden scheint die Behandlung noch lange nicht.
Sara Kulka (31) hat sich aus einer psychiatrischen Klinik bei ihren Fans zurückgemeldet, doch überstanden scheint die Behandlung noch lange nicht.  © Bildmontage / Instagram / sarakulka_

In den vergangenen Tagen hörte bzw. las man auf ihrer Seite vor allem Spendenaufrufe für die Opfer der Flutkatastrophe in Saras Instagram-Storys.

Außerdem sorgte sie für Aufregung, weil sie sich über Influencer ausließ, die ihre Reichweite während einer solchen Krise nicht für sinnvollere Dinge nutzen – eine Entschuldigung für ihr Überreagieren folgte aber schon am nächsten Tag.

In ihrer aktuellsten Story sitzt sie in Sommerklamotten und geschminkt in der Sonne. Doch wer nun glaubt, Sara ist wieder da, der irrt. "Viele denken ja, ich bin in einer Reha. Nein, Ich bin in einer psychiatrischen Akutklinik, die mir sehr hilft", stellt sie klar. Sie wolle ihre Fans aber auf dem Laufenden halten.

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Therapie heiße natürlich nicht einfach Erholung, sondern sie müsse sich intensiv mit der Aufarbeitung ihrer Vergangenheit beschäftigen. Dass sie bereits als Kind immer über ihre Grenzen gegangen sei, sei ein Hauptgrund für ihre Depression.

Vor allem in der vergangenen Woche habe sie sich sehr schlecht gefühlt, doch inzwischen gehe es wieder ein bisschen bergauf. Immer wieder atmet Sara tief durch und ringt kurz mit den Worten.

"Vor allem hätte ich nie gedacht, dass es so hart ist, meine Kindheit aufzuarbeiten und über die Arschlöcher zu sprechen, die mir gewisse Dinge angetan haben", lässt die 31-Jährige die vergangenen Sitzungen Revue passieren.

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Ohne Instagram wäre Sara Kulka vielleicht früher depressiv geworden

Dennoch bekommt sie offenbar von ihren Followern immer wieder den wahrscheinlich gutgemeinten Ratschlag, sich von Instagram zurückzuziehen, doch das will sie nicht. Die Social-Media-Plattform sei nicht nur ihr Job, sondern in der Therapie habe sich abgezeichnet, "dass mich Instagram extrem lange über Wasser gehalten hat".

Sie hält es sogar für möglich, dass sie ohne Instagram schon viel früher depressiv geworden wäre. Hier habe sie die Aufmerksamkeit und Anerkennung bekommen, die ihr während ihrer Kindheit meist versagt geblieben wären.

Ihr sei bewusst, dass es für manche Menschen absurd klingen muss, "aber es sei ein Fakt und deswegen Danke an euch", richtet sie sich an ihre Fans, bevor sie zu ihrer nächsten Therapiestunde aufbricht.

"Auch wenn es mir nicht immer so ganz gut geht, weiß ich, dass es mir langfristig sehr hilft", so Sara optimistisch. Wir drücken ihr die Daumen, dass es ihr schnell wieder besser geht!

Titelfoto: Bildmontage / Instagram / sarakulka_

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