"Schau nicht weg!": Sara Kulka fordert härtere Strafen für Kindesmissbrauch

Leipzig - Normalerweise nutzt Ex-GNTM-Model Sara Kulka (29) ihre Reichweite, um Momente aus ihrem Leben zu teilen und ihre Follower bei Fragen rund um Kindererziehung zu beraten. Doch das hat sich nun geändert.

Sara Kulka (29) wünscht sich eine Gesetzesänderung.
Sara Kulka (29) wünscht sich eine Gesetzesänderung.  © Screenshot Instagram/sarakulka_

"Politikthemen sind nicht mein Ding", beginnt ihr neuer Instagram-Post ungewohnt ernst. "Aber bei diesem Thema muss ich als Mutter von 2 Kindern den Mund aufmachen!"

Das Bild zum Instagram-Post zeigt die 29-Jährige mit einem Klebeband über dem Mund und einem Schild mit der Aufschrift "Höhere Strafen für zerstörte Kinderseelen!" in den Händen.

Der Grund für ihren emotionalen Post lässt sich leicht erahnen: Die momentanen Ermittlungen rund um die verschwundene Maddie, die den Tatverdächtigen Christian B. aufgetan haben (TAG24 berichtete).

Der 43-Jährige ist mehrmals wegen Kindesmissbrauch vorbestraft und gilt momentan als Hauptverdächtiger im Fall des seit 2007 vermissten Mädchens, das damals drei Jahre alt war.

Und auch in Münster haben sich in den vergangenen Tagen Abgründe aufgetan: In einer Gartenlaube sollen mehrere Kinder aufs Übelste sexuell missbraucht worden sein.

"Ich finde die Strafen für Pädophile in Deutschland lächerlich", so Sara weiter. "Gerade angesichts der aktuellen Fälle haben aus meiner Sicht solche Menschen keinerlei Daseinsberechtigung mehr". 

Die gebürtige Polin sieht die lockeren Bewährungsstrafen als "Freifahrtschein" für weitere Taten nach Entlassung. Stattdessen lobt sie die Gesetze im polnischen Nachbarland, wo "Kinderschänder und Mörder öffentlich aufgelistet wurden". 

Man merkt der zweifachen Mama und ihrem emotionalen Post die Verzweiflung geradezu an. Vor allem sehne sie sich nach strengeren Strafen für Täter und dadurch mehr Schutz für die Opfer.

"Diese Opfer leiden lebenslang darunter, man sollte sich mehr um ihren Schutz kümmern als um den der Täter. Und wenn es nur dadurch geschieht, die Täter länger wegzusperren und so andere Kinder vor ihnen zu schützen", beendet sie den Aufruf.

Sara (29) setzt sich für eine sichere Zukunft ihrer Töchter ein.
Sara (29) setzt sich für eine sichere Zukunft ihrer Töchter ein.  © Screenshot Instagram/sarakulka_

Bereits wenige Minuten nach Veröffentlichung wurde der Post von Saras Followern mit Lob und Zustimmung überschüttet. Vielleicht wird das der 29-Jährigen den nötigen Mut geben, in Zukunft öfters über "Politikthemen" zu sprechen.

Titelfoto: Bildmontage Screenshot Instagram/sarakulka_

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