Schauspieler Detlev Buck zeigt Engagement: Jetzt bekommt er einen Verdienstorden!

Kiel - Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther (47, CDU) hat Regisseur und Schauspieler Detlev Buck (58) den Verdienstorden des Landes verliehen.

Daniel Günther (47, CDU, r.), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, verleiht den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein an Detlev Buck (58).
Daniel Günther (47, CDU, r.), Ministerpräsident von Schleswig-Holstein, verleiht den Verdienstorden des Landes Schleswig-Holstein an Detlev Buck (58).  © Axel Heimken/dpa

Buck verstehe es "wie kein anderer Künstler, Norddeutschland auf der Leinwand ein liebenswürdiges und humorvolles Antlitz zu geben", sagte Günther am Dienstag.

"Detlev Buck ist mit seinen Produktionen dem Norden immer eng verbunden geblieben und hat damit ein Stück Schleswig-Holstein in die deutsche Filmlandschaft getragen."

Buck zeigte sich bei der Entgegennahme des Ordens gewohnt humorvoll. Nun habe er auf dem Schützenfest auch etwas zu zeigen, sagte der 58-Jährige. Buck wuchs auf dem elterlichen Bauernhof in Nienwohld (Kreis Stormarn) auf.

Bekannt wurde er 1993 durch das Roadmovie "Wir können auch anders", das er als Regisseur und Drehbuchautor verantwortete.

Detlev Buck (58, l.) wurde für besondere Verdienste um das Land Schleswig-Holstein ausgezeichnet.
Detlev Buck (58, l.) wurde für besondere Verdienste um das Land Schleswig-Holstein ausgezeichnet.  © Axel Heimken/dpa

Detlev Buck zeigt Engagement

Buck habe sich als Botschafter Schleswig-Holsteins große Verdienste erworben, indem er die Landschaft, die Bewohner sowie die Besonderheiten des Landes in Filmen präsentiere, sagte Günther. Buck wisse, wie das Leben auf dem Land sei. "Viele Charaktere Ihrer Filme kann man nebenan im Dorfkrug treffen – zwischen Fiktion und Wirklichkeit passt da oft kein Blatt."

Mit dem Landesorden wurde auch Bucks Einsatz für andere Menschen gewürdigt. Nach Angaben der Staatskanzlei hilft er mit dem Verein "Sternentraum" schwerkranken Kindern und setzt sich für Geflüchtete ein.

Außerdem ist er Pate der Aktion "Schule für Courage – Schule gegen Rassismus" am Kopernikus-Gymnasium in Bargteheide (Kreis Stormarn).

Titelfoto: Axel Heimken/dpa

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