Schlagerstar Ben Zucker im Riverboat: "Nazis langweilen mich"

Leipzig - In der Talkrunde beim MDR Riverboat am Freitagabend war auch Schlagerstar Ben Zucker (36) zu Gast. Neben den Karriereplänen seiner Schwester, die Thema waren, stellt der Sänger auch gleich klar, was er von Nazis hält.

Muss sich für seine Auftritte fit halten: Schlagerstar Ben Zucker (36).
Muss sich für seine Auftritte fit halten: Schlagerstar Ben Zucker (36).  © Alexander Prautzsch/dpa

Denn: Moderatorin Kim Fisher (50) befragte den Schlagersänger unter anderem zu seinem Faible für Adiletten. "

Du trägst ja immer Adiletten - oder rubbelst Du Dir beim Autofahren auch immer so die Haken ab?", wollte sie wissen. Und klar, was liebt beim Thema "Adiletten" näher, als ein Vergleich mit Nazis? 

"Ich habe gar keinen Führerschein, nein", so Zucker. "Deshalb kann das nicht passieren. Also nach Nazis kommen gleich Autos, zwei Dinge, die mich extrem langweilen." Starkes Statement.

Es ging aber natürlich auch und vor allem um Zuckers eigene Musik. 

"Du bist ja gerade auf deiner Arena-Tour unterwegs, es geht gerade so richtig ab bei Dir, Dein Leben geht von Null auf hundert. War Dir im Vorfeld klar, was da auf Dich zukommt", wollte Moderator Axel Bulthaupt (54), der für den erkrankten Jörg Kachelmann (61) eingesprungen war, wissen.

"Dass die Vorbereitungen hart werden, das war mir schon klar, ja. Die größte Herausforderung war der Sport für mich. Stets fit zu bleiben, Sport zu treiben und mit meiner Stimme die Konzerte durchhalten. Ich entspanne die Stimme mit Blubbern, über einen Schlauch in eine Wasserflasche brummen - das entspannt und massiert die Stimmbänder", so Zucker.

Ben Zucker macht krasses Versprechen gegenüber Bruder wahr

Ben Zucker talkte in der Runde mit Kachelmann-Ersatz Axel Bulthaupt und Kim Fisher.
Ben Zucker talkte in der Runde mit Kachelmann-Ersatz Axel Bulthaupt und Kim Fisher.  © MDR Riverboat/Kirsten Nijhof

"Ich habe ja lange mit meiner Vocaltrainerin gesessen und sie hat auch lang überlegt. Ich wurde auch drei Mal untersucht, ob Schreiknötchen auf meinen Stimmbändern sind. Denn alle waren unsicher, bei einer Tour geht es ja um viel. 

Es war nicht so, dass mir keiner vertraut hat, aber es geht ja auch um Laufwege, die ich meistern muss und ich sollte auf eine Brücke hochgezogen werden und so. 

Und da noch nebenbei entspannt singen und cool aussehen - das alles zusammen am besten: Ist mir jetzt nicht immer gelungen, aber ich habe rausgefeuert. Ich habe einfach alle gebeten, dass ich so weiter singen darf, wie ich singe. Denn es strengt mich mehr an, klar zu singen, als so rau wie bisher."

Dass er selbst irgendwann mal in der Mercedes-Benz-Arena in Berlin auf der Bühne stehen wird, davon träumte Ben Zucker schon früher mit seinem Bruder. "Wir hatten uns früher immer vor der Mercedes-Benz-Arena zum Feierabend getroffen und noch ein Bier getrunken, das lag bei uns beiden direkt mittig auf dem Heimweg. Dann saßen wir dort. 

Und mein Bruder sagte: 'Benny, du musst mir versprechen: Irgendwann wirst du diese Halle vollmachen. Und wenn das passiert, dann setzen wir uns vor die Halle und sehen zu, wie deine Fans in die Halle strömen'", erinnerte sich der Sänger. "Und das haben wir jetzt auch gemacht. Und es war der Wahnsinn. Unglaublich." Auch seine Schwester Sarah geht gerade ihre ersten Schritte im Musikbusiness. 

"Sie geht jetzt ihren eigenen Weg und ich bin ganz dolle stolz auf Sie. Sie ist ja Pädagogin und Yogatrainerin, eine ganz tolle Frau. Ich finde es ganz toll, dass sie jetzt ihre eigenen Songs geschrieben hat und diese veröffentlicht."

Mehr zum Thema Promis & Stars:


WhatsApp Wir bei WhatsApp: 0160 - 24 24 24 0