Alles andere als aggro! Das hat Bachelor-Basti mit diesen Hunden gemeinsam

München - Ex-Rosenkavalier und Kickbox-Weltmeister Sebastian Preuss (30) hat ein besonderes Bedürfnis, sich für die sogenannten "Kampfhunde" stark zu machen. 

Sebastian Preuss (30) mit Patenhund "Chopper" im Münchner Tierheim.
Sebastian Preuss (30) mit Patenhund "Chopper" im Münchner Tierheim.  © Tag24 München

In Bayern gelten besonders strikte Regeln, wenn es um bestimmte Hunderassen geht. Seit der "Kampfhundeverordnung" wird eine Rassenliste mit zwei Kategorien geführt. 

Den "Listenhunden" wird Aggressivität unterstellt, die nur mit einem speziellen Gutachten widerlegt werden kann. Hunde der "Kategorie 1", wie American Pitbull Terrier oder Bandog, dürfen in Bayern gar nicht gehalten werden. 

Sebastian Preuss unterstützt das München Tierheim seit 2019 bei der Kampagne "Ein Herz für jede Rasse" zur Abschaffung dieser Verordnung. 

Als ehemaliger Kampfsport-Profi kann er mitfühlen: "Wir Kampfsportler werden auch in diese Schublade gesteckt, ein hohes Aggressionspotential zu haben und uns nur beweisen zu wollen". 

Grundsätzlich könne jeder Hund zum "Kampfhund" werden, genauso wie jeder Mensch zu Bösem fähig sei, findet der Kickbox-Weltmeister. "Ein Hund ist nur so, wie er erzogen wird", erklärt Preuss gegenüber TAG24.

Missverstanden: Sebastian Preuss fühlt mit "Kampfhunden" mit

Hund "Chopper" begrüßt Sebastian schwanzwedelnd.
Hund "Chopper" begrüßt Sebastian schwanzwedelnd.  © Tag24 München

Darauf möchte der ehemalige RTL-Bachelor den Fokus lenken: "Schlechtes Verhalten kommt davon, wie man mit dem Hund umgeht, wie man ihn erzieht". 

Nur weil jemand Kampfsportler sei, muss er nicht automatisch aggressiv sein, genauso sei das auch mit den Hunderassen, zieht Preuss den Vergleich.

Mit seinem Engagement möchte der TV-Star auf die Problematik der Einteilung aufmerksam machen. Er hält es für falsch, dass Hunde nur wegen ihrer Rassen weggesperrt werden oder einen Maulkorb tragen müssen.

"Chopper" ist hierfür das beste Beispiel: Der "Listenhund" ist Preuss' Patentier im Münchner Heim und eine gute Seele: "Er ist einfach ein liebevoller Hund, der prima hört und keinem was Böses will", erklärt der TV-Star.

Preuss selbst hat zurzeit keine eigenen Haustiere, denn als Chef eines Malerbetriebs hat er einfach zu wenig Zeit.

Die >>>Patenschaft im Tierheim ist da ein schöner Kompromiss: Anfallende Kosten, durch Futter und Tierarzt, werden gedeckt und die Versorgung durch geschulte Pfleger bleibt gewährleistet. 

Ex-Bachelor verteilt wieder Rosen: Tierheim-Mitarbeiter gerührt

Tierärztinnen Dr. Tanja Alexander und Dr. Beate Weiß sowie Tierpflegerin Sabrina Bock (l-r) bekommen eine Rose von Sebastian Preuss, zum Dank für ihren Einsatz.
Tierärztinnen Dr. Tanja Alexander und Dr. Beate Weiß sowie Tierpflegerin Sabrina Bock (l-r) bekommen eine Rose von Sebastian Preuss, zum Dank für ihren Einsatz.  © Tag24 München

Die Corona-Krise hat auch vor dem Tierheim nicht Halt gemacht. Besucher dürfen zurzeit nicht mehr auf das Gelände, die Vermittlung findet nur noch am Telefon statt. Pfleger und Tierärzte arbeiten in Schichten. 

Als Anerkennung für ihren täglichen Einsatz verteilte Sebastian Preuss, in Anlehnung an seine zurückliegende TV-Rolle als RTL-Bachelor, am Montag Rosen an die Heim-Mitarbeiterinnen.

Der Rosenkavalier machte den Pflegerinnen und Pflegern damit eine sichtliche Freude. "Ich hab jede Folge vom Bachelor geschaut und bin ein großer Fan", gesteht Dr. Tanja Alexander, Tierärztin am Münchner Tierheim. 

Durch die Aufteilung in Teams fällt für die einzelnen Mitarbeiter mehr Arbeit an. 

Die schöne Geste mit den Rosen kommt da gerade recht: "Es lockert meinen Arbeitsalltag ein bisschen auf", erklärt Dr. Alexander. 

Titelfoto: Tag24 München

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