Selena Gomez über ihre mentale Gesundheit: "Ich will meine Geschichte selbst erzählen"

Los Angeles (USA) - Sängerin Selena Gomez (28) weiß ganz genau, wie es ist, wenn der Kopf verrückt spielt – wenn die Gedanken plötzlich dunkler werden und das Herz einfach nur schmerzt.

Selena Gomez (28) nimmt kein Blatt vor den Mund und möchte ihre Geschichte erzählen.
Selena Gomez (28) nimmt kein Blatt vor den Mund und möchte ihre Geschichte erzählen.  © Richard Shotwell/Invision/AP/dpa

Genauso weiß sie aber auch, was für eine immense Verantwortung sie gegenüber ihren jungen Fans hat.

Und genau deswegen hat sie nicht vor, irgendwann in der nahen oder auch fernen Zukunft damit aufzuhören, auf Themen wie diese aufmerksam zu machen.

Und wie klappt das besser, als wenn man darüber spricht und eigene Erfahrungen einbindet?

In ihrem neusten Interview mit Mutter Mandy Teefey (44) für die 17. November-Ausgabe des Newsletters "The Newsette" sprach sie nun ganz offen darüber, wie ihr momentaner mentaler Gesundheitszustand aussieht, was sie glücklich macht und was wirklich wichtig ist.

"Ich musste Social Media für eine Weile aufgeben", erinnert sich die "Lose You To Love Me"-Sängerin an eine ihrer schwersten Zeiten, in der sie Instagram und Co. nicht einmal ansehen konnte.

Doch sie merkte schnell, dass das nicht der richtige Weg war. Viele ihrer Geschichten wurden verdreht und von der Öffentlichkeit falsch dargestellt. Die Gerüchteküche in der Promi-Welt brodelt schließlich Tag und Nacht.

"Ich wollte meine Geschichte also selbst erzählen."

Selena Gomez lässt sich nicht den Mund verbieten – komme, was wolle

Erst im April 2020 hat Selena in einem Instagram-Livestream mit Miley Cyrus (27) erstmals über ihre "Bipolare Störung" gesprochen (TAG24 berichtete).

Doch auch davor nahm sie beim Thema mentale Gesundheit kein Blatt vor den Mund. Bereits in einem Interview mit dem "WSJ Magazine" berichtete sie davon, wie ihre Hochs immer so unglaublich hoch waren und ihre Tiefs kurz darauf Wochen lang anhalten würden. Doch auch diese Zeiten überstand sie. Sie informierte sich, ging zur Therapie, nahm die richtigen Medikamente und schaffte es, ihr Leben um 180 Grad zu drehen.

Und diese Erfahrungen möchte sie nicht für sich behalten. Stattdessen will sie ihre Plattform nutzen und auf alles aufmerksam machen – egal wie oft sie dafür kritisiert wird:

"Es ist mir mittlerweile so egal, was Menschen von mir denken. Auf meinen Accounts spreche ich über die nackte Wahrheit."

Selena Gomez nutzt ihre Plattform, wo sie nur kann!

Nun möchte Selena Gomez 85 Millionen Euro spenden

Gemeinsam mit ihrer Beauty-Marke "Rare Beauty" hat sie nun zudem den "Rare Impact Fund" gegründet und sich als Ziel gesetzt, innerhalb der nächsten zehn Jahre 100 Millionen US-Dollar (umgerechnet rund 85 Millionen Euro) zu spenden, um Menschen den Zugang zu Gesundheitsressourcen zu erleichtern.

Und nun, da die Feiertage um die Tür stehen, möchte Selena vor allem auch darüber sprechen, was sie derzeit am glücklichsten stimmt: die Musik und ihre Familie.

"Gerade habe ich wirklich meinen Frieden gefunden. Einfach mit den Menschen um mich herum, die ich liebe, und die nichts von mir wollen."

Titelfoto: Richard Shotwell/Invision/AP/dpa

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