Senta Berger: Gleichberechtigung heißt nicht immer mehr Freiheit

München - Senta Berger (79) fordert mehr Gleichberechtigung und Entlastung für Frauen - auch im Privaten.

Senta Berger (79) fordert mehr Gleichberechtigung und Entlastung für Frauen.
Senta Berger (79) fordert mehr Gleichberechtigung und Entlastung für Frauen.  © picture alliance / Andreas Gebert/dpa

"Die banalen Mühen des Alltags werden immer noch zu wenig geteilt", sagte die Schauspielerin im Interview der Deutschen Presse-Agentur in München.

Frauen hätten heute zwar die Wahl, zu studieren oder sich ausbilden zu lassen, zumindest in der westlichen Welt. Aber "das heißt nicht immer, dass diese Wahl Frauen mehr Freiheit bietet. Es heißt nur allzu oft auch Doppelbelastung."

Sie selbst hat sich mit ihrem Ehemann Michael Verhoeven (82) gut arrangiert - seit mehr als 50 Jahren. "Wir haben uns gefunden. Es scheint, wir waren füreinander bestimmt."

Der eine sei immer für den anderen da gewesen, im Guten wie in schlechten Momenten. "Gemeinsam waren wir stark. Und ich habe niemals mehr gelacht als mit meinem Mann – bis heute."

Am Donnerstag (13. Mai) feiert die Schauspielerin ("Unter Verdacht") ihren 80. Geburtstag. Das ZDF zeigt ihr zu Ehren am Montag (10. Mai/20.15 Uhr) und in der Mediathek den Fernsehfilm "An seiner Seite".

Berger spielt darin eine Frau, die sich für die Karriere ihres Mannes aufgeopfert hat. Als die den schüchternen Witwer Martin kennenlernt, fängt sie an, über ihre eigenen Träume und Wünsche nachzudenken.

TAG24 hat die Schauspielerin bereits in einem ausführlichen Porträt gewürdigt, in dem auch zahlreiche weitere Sendungen aufgeführt sind, die ihr zu Ehren ausgestrahlt werden.

Titelfoto: picture alliance / Andreas Gebert/dpa

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