Sonya Kraus über Krebsdiagnose: Wie wenn der "Luftdruck" runtergeht

Frankfurt am Main - Bei TV-Moderatorin Sonya Kraus (48) wurde im September 2021 nach einer Routineuntersuchung ein kleiner, aber hochaggressiver Tumor in der Brust festgestellt. Angst hatte die Frankfurterin eigentlich nur vor der Chemotherapie, wie sie nun in einem Gespräch mit "RTL exklusiv" preisgab.

TV-Moderatorin Sonya Kraus (48) beschreibt in einem "RTL exklusiv"-Gespräch, wie sie sich fühlte in dem Moment, als sie die Diagnose Brustkrebs bekam. (Archivfoto)
TV-Moderatorin Sonya Kraus (48) beschreibt in einem "RTL exklusiv"-Gespräch, wie sie sich fühlte in dem Moment, als sie die Diagnose Brustkrebs bekam. (Archivfoto)  © Frank Rumpenhorst/dpa

Als die Ärzte Sonya Kraus im Herbst letzten Jahres die Diagnose mitteilten, sei es für sie ein "irres Gefühl" gewesen. Die zweifache Mutter beschreibt die Situation so, als würde der "Luftdruck runtergehen und es wird ganz schwer und feucht und warm und heiß und kalt gleichzeitig".

In einem Instagram-Video sprach die TV-Bekanntheit ebenfalls öffentlich über ihre Brustkrebserkrankung und appellierte eindringlich, zur Krebsvorsorge zu gehen. Nur so könne man die Krankheit früh genug erkennen und Leben retten.

Nach der Diagnose Brustkrebs fasste die sympathische Blondine einen radikalen Entschluss. Sie ließ sich beide Brüste entfernen, um das Risiko einer Wiedererkrankung zu minimieren.

Grund zur Sorge? Darum haben wir so lange nichts von Sonya Kraus gehört
Sonya Kraus Grund zur Sorge? Darum haben wir so lange nichts von Sonya Kraus gehört

"Schnipp, schnapp, beide Brüste ab. In der gleichen OP ließ ich sie dann wieder aufbauen. Hallo Silikon! Wow! Das Ergebnis ist dufte. Die werden nie wieder hängen! Man muss immer das Augenmerk auf die positiven Dinge richten...", erzählte Kraus auf Instagram.

Sonya Kraus erzählt auf Instagram über ihre Krebserkrankung

Chemotherapie für Sonya Kraus ein Monster - ihre Haare kann sie aber wohl behalten

Mittlerweile unterziehe sich die TV-Schönheit vorsorglich einer Chemotherapie. "Chemo war für mich wirklich so ein Monster, wo ich gedacht habe: Chemo bedeutet, du wirst zum Zombie", gibt Kraus tiefe Einblicke bezüglich ihrer Ängste.

Sie merke, dass ihr Körper voller Medizin sei, aber es gehe ihr insgesamt sehr gut, sie sei voller Energie.

Außerdem ist sie froh darüber, dass sie wohl den Großteil ihrer Haare behalten könne.

Eine Kühlhaube, in der Kühlflüssigkeit zirkuliert, bekommt sie während der Chemo-Sitzungen aufgesetzt. So wird die Kopfhaut auf sieben bis acht Grad runtergekühlt.

Aufgrund der niedrigen Temperatur gelangt weniger Gift in die dadurch weniger durchbluteten Körperregionen. Dies hat zur Folge, dass die Haarwurzeln gar nicht oder zumindest weniger angegriffen werden.

Vor allem in ihrem Umfeld merkt Sonya Kraus, dass die Leute teilweise ihre gute Laune nicht nachvollziehen können: "Ich habe mittlerweile auch so ein bisschen gespürt, dass ich manchmal mit dieser Art, wie ich mit meiner Erkrankung umgehe, Leute überfahre, schockiere, verdutze."

Titelfoto: Frank Rumpenhorst/dpa

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