Wegen Corona: Tim Mälzer macht trauriges Geständnis

Hamburg – Die Außengastronomie in Hamburg darf wieder öffnen! Einer, dem jetzt ein Stein vom Herzen fällt, ist TV-Koch Tim Mälzer (50).

Tim Mälzer (50) kämpfte in den vergangenen Monaten um seine Existenz - nun soll es wieder bergauf gehen!
Tim Mälzer (50) kämpfte in den vergangenen Monaten um seine Existenz - nun soll es wieder bergauf gehen!  © Georg Wendt/dpa

Auch Hamburgs wohl bekanntester Gastronom darf endlich wieder Gäste in seinen Restaurants, der "Bullerei" und der "guten Botschaft", willkommen heißen.

Das fühle sich an "wie Weihnachten", erklärte Mälzer nun gegenüber der Bild-Zeitung: "Gott sei Dank können wir endlich wieder arbeiten", brachte er seine Erleichterung zum Ausdruck.

Der monatelange Lockdown hat auch ihm schwer zu schaffen gemacht. Das ging sogar soweit, dass die Koch-Legende seine größte Leidenschaft infrage stellte: "Ich habe im letzten Jahr öfter darüber nachgedacht, ob ich weiter Gastronom sein kann und will", gestand Mälzer.

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Schließlich müsse er mit seinen 50 Jahren nun noch einmal ganz von vorne anfangen.

Diesen Gedanken hat der Vollblut-Gastronom aber schnell wieder verworfen. Schon bald will er neben seinen Restaurants ein neues Café an der Alster im Stadtteil Eppendorf eröffnen.

Auch die Saison auf seiner "Bullerei"-Terrasse im Herzen des Schanzenviertels hat der Star-Koch bereits eingeläutet - der Innenbereich muss jedoch weiterhin geschlossen bleiben.

Der Außenbereich der "Bullerei" ist wieder geöffnet

Tim Mälzer bricht im TV in Tränen aus

Wie sehr den Hamburger die Situation belastete, ist spätestens im Mai 2020 deutlich geworden, als der Fernsehkoch, der sonst für seine Sprüche und Ausraster bekannt ist, in der ZDF-Talkshow "Markus Lanz" plötzlich emotional wurde.

Vor laufender Kamera brach Mälzer in Tränen aus (TAG24 berichtete). Völlig aufgelöst erklärte er: "Wir stehen unter enormen Stress. Ich rede hier nicht über meine Existenz, sondern über eine ganze Branche und über Mitarbeiter, für die ich eine Verantwortung habe."

Während der Corona-Pandemie ist Mälzer zu einem Sprachrohr für die gesamte Branche geworden. Nun darf er sich gemeinsam mit seinen Kollegen wieder auf bessere Zeiten freuen.

Titelfoto: Georg Wendt/dpa

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