Schock für TV-Arzt Dr. Wimmer! Regierung schickt Brief an tote Tochter

Hamburg – Im November 2020 ist die kleine Tochter von TV-Arzt Dr. Wimmer (37) im Alter von nur neun Monaten gestorben - jetzt müssen der Mediziner und seine Frau Clara (31) den nächsten Schock verkraften.

Ihre letzten Tage verbrachte Maximilia zu Hause bei ihren Eltern.
Ihre letzten Tage verbrachte Maximilia zu Hause bei ihren Eltern.  © Screenshot Instagram/doktorjohanneswimmer

Bereits im August 2020 hatte das Paar die schreckliche Diagnose erhalten, dass ihre kleine Tochter Maximilia an einem aggressiven Hirntumor leidet, drei Monate später verlor sie den Kampf gegen den Krebs (TAG24 berichtete).

Auf geschmacklose Art und Weise sind Dr. Wimmer und seine Ehefrau nun an den schmerzhaften Verlust ihres Kindes erinnert worden.

Denn wie der Hamburger im "Bild Live"-Interview berichtete, hat seine tote Tochter einen Brief von der Bundesregierung zugeschickt bekomme. Darin befanden sich Gutscheine für kostenlose FFP2-Masken.

Der Hintergrund: Normalerweise wäre das Mädchen aufgrund ihrer Behinderung für die kostenlosen Schutzmasken berechtigt gewesen.

Dass Maximilia allerdings schon seit zwei Monaten tot ist, scheint den Behörden entgangen zu sein. "Es ist schon ein Unding", beschwert sich der TV-Arzt.

Besonders perfide: Der Brief endete mit den Worten "Bleiben Sie gesund! Die Bundesregierung". "Totaler Standard, pietätlos rausgehauen!", wettert er.

Den Tod seiner Tochter machte der TV-Arzt auf Instagram öffentlich

Dr. Wimmer: "Stich in unser Herz"

Der sonst so freundliche TV-Arzt ist fassungslos und schockiert.
Der sonst so freundliche TV-Arzt ist fassungslos und schockiert.  © Screenshot Instagram/doktorjohanneswimmer

Die Wut gegen die Regierung ist jedoch nicht das einzige, was ihn quält: "Abgesehen davon, dass ich nicht verstehen kann, wie beim derzeit wichtigsten Thema in Deutschland so schlampig mit den Daten umgegangen wird, war es auch ein Stich in unser Herz", sagte Wimmer der Bild-Zeitung.

Der 37-Jährige fürchtet, dass er und seine Frau nicht die einzigen sind, die solch einen Brief an ein verstorbenes Familienmitglied erhalten haben.

Dabei dürfe so etwas in einem Land wie Deutschland eigentlich gar nicht passieren, wie er betont: "Datenschutz ist unser höchstes Gut, das wird immer wieder vorangestellt (...), aber dann kriegt man das kleine Einmaleins der Datenbewältigung nicht hin."

Titelfoto: Fotomontage: Screenshot Instagram/doktorjohanneswimmer

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