Schreck für Udo Lindenberg: Porsche aus Hotel-Garage geklaut!

Hamburg – Schreck für Udo Lindenberg (74)! Der sündhaft teure Porsche des Panikrockers ist in der Nacht von Montag auf Dienstag aus der Tiefgarage des Hotel Atlantic in Hamburg geklaut worden.

Udo Lindenberg trauert um seinen Porsche.
Udo Lindenberg trauert um seinen Porsche.  © Caroline Seidel/dpa

Udo Lindenberg lebte Jahrzehnten lang in dem Luxushotel an der Alster - doch so etwas ist ihm noch nicht passiert. 

Als der Rockstar in der Nacht zu Dienstag gegen 3 Uhr eine Spritztour mit seinem geliebten Porsche machen wollte, fehlte von dem Wagen jede Spur.

Bei dem aus der Tiefgarage geklauten Auto handelt es sich um einen seltenen Porsche 911 R, von dem nur 991 Exemplare gebaut wurden.

Hinzu kommt: Lindenberg soll das Modell als einziger Kunde ab Werk in Schwarz bekommen haben, sonst war das Modell nur in Weiß mit roten Streifen erhältlich, wie die Mopo berichtet.

Bereits seit 40 Jahren ist der Musiker ein begeisterter Porsche-Fahrer. Für den 500 PS starken Neuwagen soll er vor knapp vier Jahren 200.000 Euro hingeblättert haben, inzwischen liege der Wert bei schlappen 600.000 Euro.

Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen, wie ein Sprecher am Mittwoch bestätigte.

Solch einen Porsche fuhr der Rockmusiker - nur in schwarz.
Solch einen Porsche fuhr der Rockmusiker - nur in schwarz.  © DPA

Nicht der erste rätselhafte Diebstahl

Auch das Hotel-Management beschäftigt der mysteriöse Fall. Den Mitarbeitern ist es ein Rätsel, wie die dreisten Diebe den Porsche unbemerkt aus der Tiefgarage entwenden konnten.

Es ist jedoch nicht das erste Mal, dass es Diebe auf das Hab und Gut der Rock-Legende abgesehen haben. Schon im Jahr 2009 ereignete sich ein rätselhafter Raub in dem Luxushotel, als plötzlich ein von Udo Lindenberg gemaltes Gemälde aus dem Foyer verschwand.

Udo Lindenberg lebte mehr als 25 Jahre in dem Hotel an der Alster. Medienberichten zufolge zog er aufgrund der Corona-Pandemie jedoch vor kurzem an einen anderen Ort um. Laut Bild Zeitung hätte er allerdings nicht ausziehen, sondern nur auf den Zimmerservice verzichten müssen. 

Titelfoto: Caroline Seidel/dpa

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