Vom Räuber zum Rapper: Regisseur Fatih Akin dreht Film über Xatar

Hamburg - "Xatar iz da! - bald offensichtlich nicht mehr nur in den Charts, sondern auch wieder im Kino. Zumindest seine Geschichte. Der Hamburger Regisseur Fatih Akin (47, "Gegen die Wand") will jetzt die Biografie des Rappers verfilmen.

Xatar in gewohnt "böser" Pose.
Xatar in gewohnt "böser" Pose.  © IMAGO / STAR-MEDIA

Der stolze Xatar (39, bürgerlich Giwar Hajabi) selbst, kündigte das Filmprojekt auf Instagram an.

"Es war sehr schwer zwei jahre lang den mund zu halten, doch nun ist die katze aus dem sack.
der international renommierte regisseur, cannes und golden globe preisträger @fatih_bombero verfilmt gemeinsam mit @warnerbrosde mein leben! ich bin sehr stolz darauf, auch als fatih akin fan seit klein auf", so der Lobgesang des 39-Jährigen auf "seinen" Regisseur (Rechtschreibung übernommen). Endlich werde sein Leben verfilmt, freut sich der Rapper.

Ebenfalls auf Instagram, teaserte auch Fatih Akin (47) das geplante Filmprojekt mit dem Gangster-Rapper an. "Baba Aller Babas", schreibt der Regisseur in seinem Post und bezieht sich damit auf eine der bekanntesten Singles des gebürtigen Iraners.

"Von jetzt an wird geschuftet", heißt es weiter. Laut Xatar beginnen die Dreharbeiten im Sommer.

Einen Titel gibt es auch schon. "Rheingold" soll die Biografie heißen. Eine Wortzusammensetzung, die das Leben des Babas ganz gut veranschaulicht. Der Rapper mit dem grimmigen Gesicht wuchs in Bonn auf und soll später einen Goldtransporter überfallen haben.

Dafür ging er mehrere Jahre ins Gefängnis.

Xatars Biografie Rheingold

Ob Xatar selbst eine Rolle in "Rheingold" übernehmen wird, ist nicht bekannt.

Dass Kida Ramadan (44, "4 Blocks") dabei sein wird, hoffen viele Fans und Follower des Rappers. Der Musiker bleibt aber geheimnisvoll. Die Besetzung wurde noch nicht bekannt gegeben. Nur so viel: Es sei eine Star-Besetzung, so der Rapper.

Die Produktion soll nach eigenen Angaben mit 700.000 Euro von der Filmförderung Hamburg Schleswig-Holstein unterstützt werden.

Als Vorlage soll Xatars Biografie "Alles oder Nix" von 2015 dienen. Ob die Fans dieses Mal mehr über den angeblichen Goldraub des Rappers erfahren? Vermutlich nicht.

Titelfoto: IMAGO / STAR-MEDIA

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