"Gebt ihn uns zurück": Warner Bros. wird nach Johnny-Depp-Rauswurf mit Petitionen überflutet

London - Nach dem verlorenen Rechtsstreit von Johnny Depp (57) gegen die Boulevardzeitung "Sun" büßte der gebeutelte Hollywood-Star seine Rolle in der Fantasy-Reihe "Phantastische Tierwesen" ein. Fans wollen sich damit jedoch nicht zufriedengeben und drohen sogar mit Boykott.

Der US-amerikanische Schauspieler Johnny Depp darf nach dem letzten Gerichtsurteil als "Frauenschläger" bezeichnet werden.
Der US-amerikanische Schauspieler Johnny Depp darf nach dem letzten Gerichtsurteil als "Frauenschläger" bezeichnet werden.  © Frank Augstein/AP/dpa

"Wir wollen ihn zurück haben", so die lautstarke Forderung einer Petition im Netz. Mehr als 210.000 Menschen haben bereits unterschrieben.

Hintergrund ist Johnny Depps verlorene Rolle als Gellert Grindelwald in der Filmreihe "Phantastische Tierwesen" nach Vorlage von Harry-Potter-Autorin Joanne K. Rowling.

Nach seiner gerichtlichen Auseinandersetzung mit der "Sun" wurde der Schauspieler von Warner Bros. gefragt, seine Rolle aufzugeben. Depp sagte zu.

Mehrere Fans und Unterstützer wandten sich daraufhin mit Petitionen an Warner. Sollte der Konzern nicht nachgeben, würden sie "Phantastische Tierwesen 3" sogar boykottieren.

Der Film befindet sich nach Verzögerungen durch die Corona-Pandemie derzeit in Produktion.

Obwohl Depps Rolle nun neu besetzt werden muss, sollen die Dreharbeiten fließend weiterlaufen. Derzeit deutet sich der dänische Schauspieler Mads Mikkelsen (54) als Ersatz für Depp an.

Amber Heard (34) und Johnny Depp trennten sich 2016 nach nur 15 Monaten Ehe. Depp wird vorgeworfen, seine Ex-Frau geschlagen, getreten und sogar gewürgt zu haben. Der "Fluch der Karibik"-Star beschuldigt hingegen Heard, mehrfach ausfällig geworden zu sein.

Der prominente Streit der beiden Stars könnte für beide letztendlich das Ende ihrer Film-Karrieren bedeuten.

Titelfoto: Frank Augstein/AP/dpa

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