Xavier Naidoo-Boykott: Auch Mönchengladbach will dem Sänger keine Bühne bieten

Mönchengladbach - Mönchengladbachs Oberbürgermeister Felix Heinrichs (31) hat sich gegen einen geplanten Auftritt des umstrittenen Sängers Xavier Naidoo (49) in der Stadt ausgesprochen.

Der Oberbürgermeister von Mönchengladbach hat sich gegen einen geplanten Auftritt von Sänger Xavier Naidoo (49) in seiner Stadt ausgesprochen.
Der Oberbürgermeister von Mönchengladbach hat sich gegen einen geplanten Auftritt von Sänger Xavier Naidoo (49) in seiner Stadt ausgesprochen.  © Henning Kaiser/dpa

Die Äußerungen von Naidoo der letzten Jahre zeigten deutlich, "dass seine Thesen in einer offenen und demokratischen Gesellschaft nicht akzeptiert werden können", sagte der 31 Jahre alte SPD-Politiker am Donnerstag.

Er wäre froh, wenn Menschen wie Naidoo keine Bühne in Mönchengladbach geboten würde. Naidoos Auftritt ist am 4. Juni im Sparkassenpark von Mönchengladbach geplant. Die Rheinischen Post berichtete.

Der Sänger ist wegen kontroverser Aussagen umstritten. Naidoo war im Zusammenhang mit Verschwörungsmythen aufgetaucht und wurde im vergangenen Jahr wegen Rassismus-Vorwürfen aus der Jury der RTL-Show "Deutschland sucht den Superstar" geschmissen. Er hatte die Vorwürfe bestritten.


Wegen seines geplanten Auftritts hatten andere Künstler ihre Teilnahme an einem Konzert der lokalen Kulturszene abgesagt. Das Hockey-Stadion wird auch für Open-Air-Konzerte genutzt.

Titelfoto: Henning Kaiser/dpa

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