SPD-Politiker will Konzert von Xavier Naidoo verhindern: "rechtsextremes Weltbild!"

Ulm - Eigentlich hätte Popsänger Xavier Naidoo am 25. Juli im Ulmer Stadtteil Wiblingen auftreten sollen. 

Umstritten: Popsänger Xavier Naidoo.
Umstritten: Popsänger Xavier Naidoo.  © Alexandra Wey/KEYSTONE/dpa

Doch aufgrund der Coronavirus-Pandemie wurde das Konzert inzwischen ins Jahr 2021 verschoben. 

Jetzt will der Ulmer Landtagsabgeordnete und stellvertretende Fraktionsvorsitzende Martin Rivoir (SPD) das Konzert sogar komplett verhindern. 

"Xavier Naidoo hat sich in Videos, bei Auftritten, in seinen Songs und bei anderen Veranstaltungen immer wieder eindeutig rassistisch, antisemitisch und fremdenfeindlich geäußert. Seine nachträglichen Rechtfertigungen waren wenig glaubhaft", hieß es in einem Schreiben, das Rivoir auf seiner Website veröffentlichte. 

Weiter sagte der SPD-Politiker, dass "von versehentlichen Ausrutschern" keine Rede sein könne und Naidoo "offensichtlich ein geschlossenes rechtsextremes Weltbild" hat. 

Darum will der Politiker den Aufritt des Mannheimer Sängers im Wiblinger Klosterhof verhindern. 

Zuletzt hatte Xavier Naidoo in einem Video die Existenz des Coronavirus geleugnet. 

Titelfoto: Alexandra Wey/KEYSTONE/dpa

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