Zehntausende Euro Schulden! So geht es Claudia Obert wirklich

Hamburg - Claudia Obert (59) steckt in wirtschaftlichen Schwierigkeiten. Ihre Läden in Hamburg und Berlin haben massive Schulden angehäuft.

Claudia Obert (59) häuft mit ihrem Laden in Hamburg Mietschulden an. (Archivbild)
Claudia Obert (59) häuft mit ihrem Laden in Hamburg Mietschulden an. (Archivbild)  © picture alliance / Henning Kaiser/dpa

Dabei geht es um die Miete für das Hamburger Geschäft. Für die exquisite Lage im Fleethof werden monatlich 18.000 Euro fällig. Den Betrag hat Obert für die vergangenen fünf Monate nicht gezahlt, sagte die 59-Jährige der Bild-Zeitung. Insgesamt schuldet sie dem Vermieter 90.000 Euro, dazu kommen Nebenkosten.

Die Corona-Krise trifft die Unternehmerin mit voller Wucht. Die Luxus-Boutiquen sind derzeit wegen des Lockdowns geschlossen, auch im Frühjahr 2020 waren sie es bereits. Doch die Mietkosten laufen weiter. Der Vermieter in Berlin ist Obert entgegengekommen, der in Hamburg dagegen nicht.

"Ich weiß nicht, wie lange ich das noch durchhalte", sagte sie der Bild. In den vergangenen Monaten habe sie eine Million Euro weniger Umsatz gemacht, aktuell seien es nur ein paar Zehntausend Euro. Um die Kosten zu decken, reicht das nicht. Sie persönlich sei abgesichert, derzeit verdient sie das meiste Geld mit TV-Auftritten wie aktuell mit der Show "Claudias House of Love". Schließlich muss ja irgendwo das Geld für ihren Champagner-Lifestyle herkommen.

Zwar gab es für die zahlungskräftige Käuferschicht ihrer Produkte auch einen Online-Shop als Alternative, doch der ist seit wenigen Tagen offline. Statt Luxus-Gütern gibt es eine Fehlermeldung. Der Dienst ist vorübergehend nicht verfügbar, heißt es. Bis der Shop wieder online geht, dürfte es etwas dauern.

Claudia Obert bezeichnet sich selbst als "größte Null"

Denn das Problem dahinter ist größer. Schon Tage zuvor häuften sich Beschwerden über Oberts Shop.

Auf Nachfrage einer Kundin, wieso es auf Retouren keine Reaktion gebe, antwortete die Unternehmerin: "Sorry - bitte habe noch etwas Geduld - leider ist das Projekt online ein Rohrkrepierer - ich habe große Fehler gemacht - die Agentur und Personal sind Nullen - ich setze gerade alles NEU auf - sorry sorry" und fügte hinzu: "die GRÖSSTE NULL bin ich" (Schreibweise im Original).

Später veröffentlichte die 59-Jährige einen eigenen Beitrag dazu: "Einmal mit Profis arbeiten👠Marx und Murx lassen grüssen👠👠Impfchaos beim Staat 👠👠👠Online Desaster bei mir👠SORRY."

Nun sucht sie nach einer neuen Agentur, die das Problem löst. Angesichts der Schulden muss es schnell gehen, damit das Geschäft in Hamburg bestehen bleiben kann.

Titelfoto: picture alliance / Henning Kaiser/dpa

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