Queen Elizabeth hat wichtige Botschaft an Weihnachten

London - In ihrer traditionellen Weihnachtsansprache hat die Queen ihrem Volk in außergewöhnlichen Zeiten Mut zugesprochen. "Sie sind nicht allein", sagte Königin Elizabeth II. (94) in der am ersten Weihnachtstag übertragenen Ansprache.

Seit mehr als 50 Jahren hält die britische Königin Elizabeth II. (94) ihre Weihnachtsansprache im Schloss Windsor.
Seit mehr als 50 Jahren hält die britische Königin Elizabeth II. (94) ihre Weihnachtsansprache im Schloss Windsor.  © Steve Parsons/PA Wire/dpa

"Auch in den dunkelsten Zeiten gibt es Hoffnung auf einen neuen Anfang", sagte die 94-Jährige im festlichen, lilafarbenen Kleid mit silberner Glitzerbrosche. Die Botschaft war zuvor von einem Kamerateam unter strengsten Hygiene- und Sicherheitsvorkehrungen aufgezeichnet worden.

Für viele sei die Weihnachtszeit von Trübsal und Trauer um geliebte Menschen gefärbt, andere vermissten Freunde und Familie, die wegen der Coronavirus-Pandemie nicht bei ihnen sein könnten, so die Monarchin.

Dabei sei das einzige, was sie sich wirklich an Weihnachten wünschten, eine Umarmung oder ein Händedruck. "Wenn Sie zu diesen Menschen gehören, dann sind Sie nicht allein und meine Gedanken und Gebete sind Ihnen sicher", sagte die Queen.

Sie lobte die Arbeit von freiwilligen Helfern während der Pandemie. "Gute Samariter sind quer durch die Gesellschaft aufgetaucht und haben Fürsorge und Respekt für jedermann gezeigt."

Die Royals hatten sich über die Monate der Pandemie hinweg immer wieder - persönlich sowie virtuell - mit medizinischem Personal und anderen Angehörigen systemrelevanter Berufe getroffen und ihren Erfahrungen zugehört.

Stark steigende Corona-Zahlen in Großbritannien

Die britische Königin Elizabeth II. (94) und ihr Ehemann Prinz Philip (99), Herzog von Edinburgh.
Die britische Königin Elizabeth II. (94) und ihr Ehemann Prinz Philip (99), Herzog von Edinburgh.  © Andy Rain/EPA/dpa

Die Queen und Prinz Philip (99) verbringen Weihnachten ohne ihre Familienangehörigen auf Schloss Windsor, wie ein Palastsprecher am Freitag auf Anfrage der Deutschen Presse-Agentur bestätigte. Ein enger Kreis von Höflingen, die sogenannte "Royal Bubble2, begleitete die beiden.

Angesichts der stark steigenden Fallzahlen und der neu entdeckten, womöglich noch ansteckenderen Corona-Mutation waren die geplanten Lockerungen der Corona-Regeln über die Feiertage in England kurzfristig gekippt worden.

Die Briten sollten Reisen vermeiden und keine anderen Haushalte an Weihnachten treffen, um die Situation nicht noch weiter eskalieren zu lassen.

Das königliche Paar war daher in diesem Jahr erstmals seit Jahrzehnten nicht in das ostenglische Sandringham gereist. Normalerweise kommt dort über die Weihnachtstage die ganze Familie zusammen.

Hunderte Schaulustige versammeln sich dort dann am ersten Weihnachtsfeiertag, um die Queen und ihre Verwandten beim traditionellen Kirchgang zu beobachten.

Doch in diesem Jahr sei alles anders, erklärte der Palastsprecher: keine Besuche, kein öffentlicher Kirchgang. Die tiefgläubige Queen wollte stattdessen einen kleinen privaten Gottesdienst in einer Kapelle auf dem Gelände von Schloss Windsor besuchen.

Titelfoto: Steve Parsons/PA Wire/dpa

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