Quentin Tarantino hat Mutter nie etwas von Millionen abgegeben: Jetzt nimmt diese Stellung!

Hollywood (USA) - Er gilt als der Kultregisseur unserer Zeit: Filmgenie Quentin Tarantino (58) drehte Klassiker wie "Pulp Fiction", "Inglourious Basterds" oder auch "Once Upon a Time in Hollywood". Der Oscarpreisträger wurde so zum Multimillionär. Was kürzlich herauskam: Seiner Mutter, Connie Zastoupil (75), hat er nie auch nur einen Cent von seinem Vermögen abgegeben. Jetzt hat sich die 75-Jährige zum Umstand geäußert.

Quentin Tarantino (58) 2020 bei einer Filmpremiere.
Quentin Tarantino (58) 2020 bei einer Filmpremiere.  © Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

Man mag es kaum glauben: Das Vermögen von Tarantino wird auf 120 Millionen US-Dollar (rund 101 Millionen Euro) geschätzt. Dennoch hat der 58-Jährige jahrzehntelang an einem Versprechen festgehalten, dass er sich bereits im Alter von 12 Jahren gegeben hatte: Die eigene Mutter nie an seinem zukünftigen Luxusleben teilhaben zu lassen.

Der Grund: Mama hatte ihrem Sohn in den 1970er Jahren wegen schlechter Schulleistungen die Leviten gelesen. Der wohl entscheidende Satz, dem sie ihm entgegenschleuderte, soll laut Tarantino gelautet haben: "Ach, und ganz nebenbei: Diese kleine Schreibkarriere, die du da machst. Dieser Scheiß ist vorbei!"

Besonders wegen des sarkastischen Untertons seiner Mutter habe sich der spätere Hollywood-Meister geschworen, ihr nie etwas von seinem Geld und seinem Ruhm abzugeben. Das erklärte Tarantino im Juli dem Podcast-Moderator Brian Koppelman.

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In dieser Woche nahm seine Mutter zu alldem Stellung, berichtet die USA Today.

Tarantino weicht nicht von seiner Meinung ab

Zu dem Blatt sagte die Seniorin: "Was meinen Sohn Quentin betrifft – ich unterstütze ihn, bin stolz auf ihn und liebe ihn und seine wachsende neue Familie." Und weiter: "Es hat mir große Freude bereitet, bei seiner Hochzeit zu tanzen und seine Nachricht von der Geburt meines Enkels Leo zu erhalten."

Zumindest nach außen scheint Zastoupil mit dem absurden Verfahren ihres Sohnes gut klar zu kommen. Der hatte in dem Podcast übrigens noch einmal ganz deutlich gemacht, dass er nicht scherzt. So legte Tarantino nach und erklärte, dass es wichtig sei, dass Eltern verstünden, dass ihre Kommentare einen erheblichen Einfluss auf ihre Kinder haben können.

Diese Lektion dürfte seine Mutter schon sehr lange gelernt haben ...

Titelfoto: Jordan Strauss/Invision/AP/dpa

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