Rocco Stark läuft mit pinken Haaren 1770 Kilometer bis zum Vatikan: Das ist der Grund!

Boltenhagen - Schauspieler Rocco Stark (34) sorgt wieder mit einer krassen Jogging-Aktion für Aufsehen: Am Freitagmorgen startete der Schauspieler seinen Lauf, der ihn von Boltenhagen (Landkreises Nordwestmecklenburg) aus bis zum Vatikan bringen soll - insgesamt 1770 Kilometer!

Schauspieler Rocco Stark (34) sorgt mit einer erneuten Lauf-Aktion für Aufsehen. Er will bis zum Vatikan laufen.
Schauspieler Rocco Stark (34) sorgt mit einer erneuten Lauf-Aktion für Aufsehen. Er will bis zum Vatikan laufen.  © Screenshot Instagram/roccostark

Bereits Ende 2019 lief er von Berlin nach München, um seine damalige Noch-Frau Nathalie zurückzugewinnen - ohne Erfolg. Trotzdem sorgte er mit der Aktion für viele Schlagzeilen.

Jetzt folgt also das nächste Wahnsinnsvorhaben. Und dieses Mal übertrifft der Sohn von Schauspieler Uwe Ochsenknecht (65) wirklich alle Dimensionen.

Doch was ist der Hintergrund für dieses unglaubliche Vorhaben? Anders als 2019 gehe es diesmal nicht um eine bestimmte Person, erklärte der 34-Jährige bereits im Februar in seiner Instagram-Story.

"Zusammenfassend kann man sagen, ich laufe gegen jede Form von Rassismus in jeglicher Hinsicht", verdeutlichte er. Mit der Aktion wolle er auch ein Zeichen gegen Homophobie setzen.

Aus Solidarität für die "Gay-Community" färbte er sich vor dem Lauf sogar noch die Haare pink und präsentierte sich so seinen Fans.

Kurz vor dem Start des Laufes am Freitagmorgen wandte er sich auch noch einmal an seine Follower und erklärte, warum ausgerechnet der Vatikan das Ziel sei.

Rocco Stark will ein Zeichen gegen Rassismus und Homophobie setzen

Der 34-Jährige färbte sich aus Solidarität die Haare pink und will mit seinem Lauf ein Zeichen gegen Rassismus und Homophobie setzen.
Der 34-Jährige färbte sich aus Solidarität die Haare pink und will mit seinem Lauf ein Zeichen gegen Rassismus und Homophobie setzen.  © Screenshot Instagram/roccostark

"Wie jeder mitbekommen hat, hat sich die katholische Kirche bzw. der Papst dazu geäußert, dass er seinen Segen nicht für Homosexuelle aussprechen will", erzählte der Jogger. Deshalb habe er einen Brief geschrieben, den er eigenhändig beim Vatikan abgeben wolle.

Er selbst habe zwar keine Erfahrungen mit Rassismus oder Homophobie gemacht, sei als Kind aber wegen seiner langen Haare gehänselt worden und könne demnach das Gefühl der Ausgrenzung ein wenig nachvollziehen.

"Viele haben einfach nicht verstanden, dass die meisten Menschen da draußen, die 'anders' sind, ihrer Zeit weit voraus sind. Und das ist das Problem!", machte Rocco klar. Seiner kleinen Tochter habe er vor seinem Abschied versprochen, sich um dieses Thema zu kümmern.

Vormittags machte sich der Schauspieler dann auf den Weg und nahm seine Fans dabei mit auf die Reise. Bis 18 Uhr brachte er schon mehr als 50 Kilometer hinter sich.

Er schätze, dass er insgesamt circa 28 Tage unterwegs sein werde. Dafür kann man dem 34-Jährigen nur viel Erfolg wünschen und sagen: Hut ab!

Titelfoto: Screenshot Instagram/roccostark (Bildmontage)

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