Bereut Prinz Harry sein umstrittenes Interview mit Oprah Winfrey?

Santa Barbara (USA) - Sind Meghan (39) und Harry (36) zu weit gegangen oder war ihr erschütterndes Interview mit Oprah Winfrey (67) angemessen? Zumindest der Prinz von Sussex scheint sich darüber wohl enorme Gedanken zu machen.

Ist Prinz Harry (36) nach dem vorwurfsvollen Interview und der Trauerfeier für Prinz Philip ein Licht aufgegangen?
Ist Prinz Harry (36) nach dem vorwurfsvollen Interview und der Trauerfeier für Prinz Philip ein Licht aufgegangen?  © Yui Mok/PA Wire/dpa

Rassismus, Mobbing, psychischer Druck und sogar "koloniale Untertöne": In ihrem Interview mit US-Moderatorin Oprah Winfrey stellten Harry und Meghan das britische Königshaus im denkbar schlechtesten Licht dar.

Prinz Harry könnte seine damaligen Aussagen über die Königsfamilie inzwischen deutlich bereuen. Das behauptet zumindest Duncan Larcombe, Autor des viel beachteten Buches "Prince Harry: The Inside Story".

Wie das Magazin "Closer" berichtet, entschied sich Harry für das Interview, weil er "verletzt und wütend" war. Laut Larcombe sei es für den Royal die perfekte Gelegenheit gewesen, sich einmal richtig "auszukotzen".

Nena sagt komplette Tour ab: "Ich mache da nicht mit!"
Musik News Nena sagt komplette Tour ab: "Ich mache da nicht mit!"

Mittlerweile sei der Prinz jedoch "beschämt“ und "voller Reue", so der Schriftsteller. Es sei Harry erst nachträglich klar geworden, dass es wohl keine gute Idee war, mit solch intimen Details an die Öffentlichkeit zu gehen.

"Er muss jetzt mit den Konsequenzen leben", so Larcombe. "Ich glaube, er bedauert das ganze Interview sehr - und vielleicht auch seine Entscheidung, die königliche Familie zu verlassen."

Sehnsucht und Reue: Experte bezeichnet Prinz Harry als "Wandler zwischen zwei Welten"

Oprah Winfrey (r.) sprach im Februar mit Prinz Harry und seiner Ehefrau, Herzogin Meghan. (Archivbild)
Oprah Winfrey (r.) sprach im Februar mit Prinz Harry und seiner Ehefrau, Herzogin Meghan. (Archivbild)  © Joe Pugliese/Harpo Productions/PA Media/dpa

Vor dem Duke of Sussex läge nun ein harter Weg, meint Larcombe - auch deswegen, weil Harry es nicht geschafft habe, sich im Rahmen der Trauerfeier für Prinz Philip (†99) mit seinem Vater Charles und seinem Bruder William zu versöhnen.

Der Autor, der den Prinzen für sein Buch auch persönlich kennenlernen durfte, bezeichnet ihn als "Wandler zwischen zwei Welten". Während seines Rückflugs nach Los Angeles sei Harry klar geworden, was er alles aufgegeben habe und dass er eine gewisse Sehnsucht nach seinem alten Leben verspüre.

Titelfoto: Yui Mok/PA Wire/dpa

Mehr zum Thema Royals: