Herzogin Meghan kassiert bittere Schlappe vor Gericht

London - Bittere Schlappe für Herzogin Meghan (39)! Im Rechtsstreit mit der konservativen britischen Zeitung "The Mail on Sunday" entschied das Gericht, dass das Blatt die Biografie über die frühere Schauspielerin ("Suits") und ihren Ehemann, Prinz Harry (36), "Finding Freedom" in ihrer Verteidigung verwenden darf. 

Schlappe für Herzogin Meghan (39) vor Gericht: Die "Mail on Sunday" darf die Biografie "Finding Freedom" in ihrer Verteidigung benutzen.
Schlappe für Herzogin Meghan (39) vor Gericht: Die "Mail on Sunday" darf die Biografie "Finding Freedom" in ihrer Verteidigung benutzen.  © Chris Jackson/PA Wire/dpa, -/HarperCollins/dpa (Montage)

Das hatte sich die Herzogin wohl anders vorgestellt! Schließlich klagt sie wegen einer Persönlichkeitsrechtsverletzung gegen die Boulevardzeitung und "Associated Newspapers"-Verlag. 

Grund für die Klage: Die Zeitung hatte einen handschriftlichen Brief von Meghan an ihren Vater, Thomas Markle (76) abgedruckt (TAG24 berichtete).

Die Ehefrau von Harry fand jedoch, dass damit private Informationen missbraucht sowie ihre Persönlichkeits- und Datenschutzrechte verletzt worden seien. 

Laut "ABC News" entschied das Gericht nun also, dass die Zeitung ihre Verteidigung ändern dürfe und dazu die Biografie des royalen Paares, die am 11. August erschien, für die Argumentation heranziehen darf.

Ziel ist es zu beweisen, dass Meghan mit den Verfassern des Werkes zusammenarbeitete, um so die Darstellung einzelner Passagen nach ihren Vorstellungen auszurichten, um sich selbst in ein möglichst gutes Licht zu stellen.

Dazu soll sie den Autoren auch Informationen zu besagtem Brief sowie andere private Details zugeschanzt haben. Wäre dem so, würde das wiederum die angebliche Verletzung ihrer Persönlichkeitsrechte infrage stellen.

Verhandlung im Januar 2021

Die 39-Jährige streitet die Vorwürfe ab und versicherte, sich mit den Autoren, Omid Scobie und Carolyn Durand, nicht ausgetauscht zu haben.

Die Gerichtsverhandlung dazu soll Anfang Januar 2021 stattfinden. Dann könnte Thomas Markle auch auf seine Tochter treffen.

Kritiker sind der Meinung, das Buch triefe nur so vor Selbstbeweihräucherung des Paares und eine Zusammenarbeit mit den beiden Verfassern sei deshalb nicht von der Hand zu weisen.

Titelfoto: Chris Jackson/PA Wire/dpa, -/HarperCollins/dpa (Montage)

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