Herzogin Meghan: Vor allem nicht-weiße Frauen von den Folgen der Pandemie betroffen

Los Angeles (USA) - Herzogin Meghan (39) hat bei einem Benefizkonzert auf die weltweiten wirtschaftlichen Folgen der Corona-Krise für Frauen aufmerksam gemacht.

Prinz Harry und seine Frau Meghan zusammen mit Söhnchen Archie.
Prinz Harry und seine Frau Meghan zusammen mit Söhnchen Archie.  © Toby Melville/PA Wire/dpa

Seit Beginn der Pandemie hätten in den USA fast 5,5 Millionen Frauen ihre Arbeit verloren, sagte die 39-Jährige in einem eingespielten Video bei dem am Samstagabend im US-Fernsehen und online ausgestrahlten Konzert der Initiative "Vax Live".

Weltweit werde erwartet, dass 47 Millionen weitere Frauen durch die Folgen der Pandemie in extreme Armut abrutschen, erklärte sie weiter. "Frauen, und besonders nicht-weiße Frauen, haben erlebt, wie der Verdienstzuwachs einer ganzen Generation ausradiert wurde", sagte Markle.

In dem Video war Markle in einem roten Kleid mit deutlichem Babybauch zu sehen, sie erwartet zusammen mit ihrem Mann Prinz Harry ihr zweites Kind. Harry hatte persönlich bei dem am 2. Mai aufgenommenen Konzert auf der Bühne gestanden.

Das Paar war in den USA zuletzt bei dem aufsehenerregenden Interview von Oprah Winfrey prominent zusammen zu sehen gewesen. Dabei hatten sie Teilen des Königshauses Rassismus gegenüber Meghan vorgeworfen.

Beide sind die Schirmherren der "Vax Live"-Kampagne, ausgerichtet von der Nichtregierungsorganisation Global Citizen, die sich für einen gleichberechtigten Zugang zu Impfstoffen überall auf der Welt einsetzt.

Meghan Markle spricht über Frauenrechte in der Covid-19-Pandemie

Bei dem Konzert in einem Stadion bei Los Angeles traten unter anderen die Sängerin Jennifer Lopez und die Band Foo Fighters auf. Auch US-Präsident Joe Biden nahm per Videobotschaft an der Veranstaltung teil.

Titelfoto: Toby Melville/PA Wire/dpa, Screenshot YouTube/Global Citizen

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