Nach Prinz Philips (†99) Tod: Wer erbt sein Millionenvermögen?

London - Prinz Philip starb am 9. April im Alter von 99 Jahren. Bei einer rührenden Trauerfeier nahm die königliche Familie am 17. April im kleinen Kreis Abschied. Ein Monat ist seitdem vergangen und nun wird die Frage laut: Wem hat der Monarch seine Millionen vermacht?

Queen Elizabeth II. (95) und Prinz Philip (†99) waren bis zu seinem Tod im April 73 Jahre lang verheiratet.
Queen Elizabeth II. (95) und Prinz Philip (†99) waren bis zu seinem Tod im April 73 Jahre lang verheiratet.  © Alastair Grant/AP/dpa

Laut dem britischen "Mirror" umfasst das Erbe immerhin um die 30 Millionen Pfund (knapp 35 Millionen Euro).

Als Mitglied der britischen Königsfamilie erhielt Prinz Philip nach Angaben von offiziellen Quellen ein Gehalt von etwa 359.000 Pfund (circa 417.000 Euro) pro Jahr, das aus dem königlichen Zuschuss und den Steuern stammte.

Über die Jahrzehnte dürfte sich also einiges an Geld angesammelt haben.

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Wem diese Summe nach Philips Tod aber zusteht, wurde bisher nicht bekannt gegeben.

Nur das Schicksal von seinen beiden Ponys "Balmoral Nevis" und "Notlaw Storm" ist beschlossene Sache: Enkelin Lady Louise Windsor soll sich um die Tiere kümmern und mit ihnen an Kutsch-Wettkämpfen teilnehmen.

Experten befürchteten laut der britischen Nachrichtenseite nun, dass der letzte Wille des Herzogs von Edinburgh vom Palast und Vertretern der Justiz unter den Teppich gekehrt und nie bekannt gegeben wird.

Palast macht Geheimnis daraus, was mit Prinz Philips Erbe passiert

Das Testament von Prinz Philip (†99) wurde bisher unter Verschluss gehalten.
Das Testament von Prinz Philip (†99) wurde bisher unter Verschluss gehalten.  © --/epa/dpa

Laut der "Sun" hat sich der britische Politiker Lord Berkley (81) eingeschaltet und bei der Regierung nachfragt, wann man plane, das Schriftstück zu veröffentlichten.

Justizminister Lord Wolfson (53) rechtfertigte aber weiterhin die Vorenthaltung des royalen Testaments. Es gebe eine Klausel, laut der Angehörige eines Verstorbenen die Geheimhaltung von dessen letztem Willen beantragen können.

Der britische Adels-Experte David McClure hofft dagegen auf Transparenz seitens der Krone: "Wenn sie für die Bürger gut genug ist, warum sollte sie es dann nicht auch für die königliche Familie sein? Der Grund, warum wir eine testamentarische Transparenz haben, ist doch der Schutz vor Betrug!".

Ob der Palast das Geheimnis um Prinz Philips Testament lüften wird und Details darüber, wer was bekommt, mit der Öffentlichkeit teilt, bleibt abzuwarten.

Titelfoto: --/epa/dpa

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