Neue Rollenverteilung bei den Royals: Darf Skandal-Prinz Andrew etwa wieder zurück?

London - Kaum ist die Beerdigung von Prinz Philip (†99) vorbei, wird heftig diskutiert. Die Royals nutzen die Gelegenheit, dass alle Familienangehörigen beisammen sind, um über eine neue Rollenverteilung bei den königlichen Pflichten zu sprechen.

Prinz Andrew (61), Herzog von York, kurz vor der Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor am 17. April. Es war sein erster öffentlicher Auftritt seit Längerem.
Prinz Andrew (61), Herzog von York, kurz vor der Beisetzung von Prinz Philip auf Schloss Windsor am 17. April. Es war sein erster öffentlicher Auftritt seit Längerem.  © Chris Jackson/PA Wire/dpa

Die vergangenen Monate haben harte Spuren an der britischen Königsfamilie hinterlassen: Der Megxit, der Tod von Prinz Philip und die Queen (95) scheinbar so schwach wie nie.

Prinz Charles (72) und sein Sohn William (38) beraten nun, wie es um die Zukunft der Adelsfamilie bestellt ist. Bereits bekannt ist, dass Prinz Edward (57) und Sophie (56) wohl die Rollen einnehmen werden, die durch den Megxit freigeworden sind.

Einer, der bislang nicht bedacht wurde, ist der Bruder von Prinz Charles, Prinz Andrew (61). Der war aufgrund seiner Verwicklungen im Epstein-Skandal in Verruf geraten.

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Damals hatte Prinz Andrew einen engen Kontakt zu dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein (†66) und dessen Komplizin Ghislaine Maxwell (59) gehegt. Das warf kein gutes Licht auf die königliche Familie!

Daher trat der 61-Jährige im vergangenen Herbst größtenteils von seinen Pflichten zurück.

Bei der Beerdigung von dem Gemahl der Queen präsentierte sich Andrew erstmals wieder im Rampenlicht. Doch eine zweite Chance wird es für ihn wohl nicht geben! Wie der Mirror schrieb, sind sich Quellen aus dem Palast sehr sicher, dass es für Prinz Andrew "keinen Weg zurück" gibt.

Prinz Charles und William sollen definitiv keinen Platz für den Skandal-Prinzen in ihren Reihen sehen!

Da war er noch mit den Royals zu sehen: Prinz Andrew gemeinsam mit Queen Elisabeth (95) bei einem Sonntagsgottesdienst Anfang 2020.
Da war er noch mit den Royals zu sehen: Prinz Andrew gemeinsam mit Queen Elisabeth (95) bei einem Sonntagsgottesdienst Anfang 2020.  © Joe Giddens/PA Wire/dpa

Wollte Prinz Andrew sich einschmeicheln? Er schenkte der Queen zwei Hunde!

Die britische Königin Elizabeth II. hat schon seit Jahrzehnten eine Vorliebe für walisische Corgis. (Archivbild)
Die britische Königin Elizabeth II. hat schon seit Jahrzehnten eine Vorliebe für walisische Corgis. (Archivbild)  © Pa/PA Wire/dpa

Anscheinend hatte Prinz Andrew gehofft, dass sich die Royals anders entscheiden würden. Er steckte auch hinter dem Hundegeschenk, was Anfang März hohe Wellen schlug.

Damals wurde bekannt, dass die Queen - trotz ihres hohen Alters - wieder zwei Corgis ein neues Zuhause gibt. Diese sollten sie in der schweren Zeit aufmuntern.

Wie die Sun nun berichtete, stammten die Hunde von keinem Geringeren als Prinz Andrew! Der wollte seine Mutter nicht nur aufmuntern, sondern sich wohl auch bei der royalen Familie einschmeicheln.

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Doch das kann er vorerst vergessen. Obwohl er als ein Liebling der Queen gilt, stehen die Chancen auf ein Comeback schlecht.

Der Palast hat ihn eindrücklich gewarnt: Erst, wenn sein Name wieder völlig reingewaschen ist, darf er sich etwas Hoffnung machen.

Titelfoto: Chris Jackson/PA Wire/dpa

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