Prinz Andrew: Verging er sich an einer 17-jährigen Sexsklavin? Anwälte wollen Prozess verhindern

New York/London - Im Missbrauchsverfahren gegen Prinz Andrew (61) haben die Anwälte des Queen-Sohns erneut die Zuständigkeit des Gerichts in New York angezweifelt.

Im Missbrauchsverfahren gegen Prinz Andrew (61) haben seine Anwälte erneut die Zuständigkeit des Gerichts in New York angezweifelt.
Im Missbrauchsverfahren gegen Prinz Andrew (61) haben seine Anwälte erneut die Zuständigkeit des Gerichts in New York angezweifelt.  © Chris Jackson/PA Wire/dpa

Die Klägerin Virginia Giuffre lebe seit Jahren in Australien, heißt es in den Dokumenten von Anwalt Andrew Brettler vom Dienstag (Ortszeit) an das US-Gericht.

"Kürzlich entdeckte Beweise deuten darauf hin, dass das Gericht keine sachliche Zuständigkeit für diese Klage hat", zitierte die Nachrichtenagentur PA aus den Unterlagen. Der Fall müsse gestoppt werden, bis diese Frage geklärt sei, forderte Brettler.

Giuffre wirft Andrew vor, sie vor rund 20 Jahren als 17-Jährige mehrfach sexuell missbraucht zu haben.

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Sie gibt an, vom inzwischen gestorbenen US-Multimillionär Jeffrey Epstein (†66), mit dem Andrew befreundet war, und von Epsteins Ex-Partnerin Ghislaine Maxwell (60) als Jugendliche zur Sexsklavin gemacht worden zu sein.

Der zweitälteste Sohn von Königin Elizabeth II. weist die Vorwürfe vehement zurück. Seine Anwälte versuchen, einen Prozess zu verhindern.

Erst vor Kurzem hatten sie gefordert, die Schadenersatzklage zurückzuweisen. Die Anschuldigungen beruhten allein auf der unbestätigten und nicht überprüfbaren Behauptung der damals 17-Jährigen.

Titelfoto: Chris Jackson/PA Wire/dpa

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