Prinz Charles entsetzt: Gewalt gegen Rettungskräfte immer schlimmer!

London - Der britische Thronfolger Prinz Charles (72) hat sich schockiert gezeigt über eine wachsende Zahl an Übergriffen auf Rettungskräfte in Großbritannien.

Großbritanniens Gesundheitsminister Matt Hancock (vorne l.) unterhält sich mit Prinz Charles (72, vorne r.) während eines gemeinsamen Besuchs im Chelsea and Westminster Hospital im Westen Londons.
Großbritanniens Gesundheitsminister Matt Hancock (vorne l.) unterhält sich mit Prinz Charles (72, vorne r.) während eines gemeinsamen Besuchs im Chelsea and Westminster Hospital im Westen Londons.  © Steve Reigate/Daily Express/PA Wire/dpa

Bei einem Besuch im Chelsea and Westminster Hospital in London am Donnerstag traf er unter anderem mit Sanitätern zusammen, die Opfer von Attacken im Einsatz geworden waren.

"Man kann das nicht glauben, oder?", so Charles nach dem Gespräch und fügte hinzu: "Das ist für mich unvorstellbar, inakzeptabel. Warum solltest du jemanden angreifen, der versucht, sich um dich zu kümmern?"

Nach Angaben des London Ambulance Service gab es allein zwischen April 2020 und Januar dieses Jahres knapp 530 gewalttätige Angriffe auf Mitarbeiter und Freiwillige in der britischen Hauptstadt.

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"Bei diesen Attacken handelt es sich um Treten, Schlagen, Kopfstöße, Beißen und Anspucken", sagte der britischen Nachrichtenagentur PA zufolge ein Sprecher.

In mehr als 800 weiteren Fällen seien Drohungen oder Beleidigungen gegen die Rettungskräfte ausgesprochen worden.

Prinz Charles sprach während seines Besuchs im Krankenhaus auch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des National Health Service (NHS).
Prinz Charles sprach während seines Besuchs im Krankenhaus auch mit Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen des National Health Service (NHS).  © Steve Reigate/Daily Express/PA Wire/dpa

Insgesamt lag die Zahl der Übergriffe in England laut Gesundheitsdienst NHS in den Jahren 2020 und 2021 mit rund 3570 um mehr als 30 Prozent über dem Niveau des Vergleichszeitraums vor fünf Jahren.

Titelfoto: Steve Reigate/Daily Express/PA Wire/dpa

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