Prinz Harry: Meghan soll jahrelang unter Rassismus gelitten haben

Los Angeles - Die mehrfachen öffentlichen Angriffe auf die Herzogin von Sussex haben Prinz Harry dabei geholfen, Rassismus besser zu verstehen, behauptet der Autor einer neuen Biografie.

Herzogin Meghan, begleitet von ihrer Mutter Doria Ragland und von Prinz Harry, 2018 im Kensington Palast in London.
Herzogin Meghan, begleitet von ihrer Mutter Doria Ragland und von Prinz Harry, 2018 im Kensington Palast in London.  © Ben Stansall/PA Wire/dpa

Die heiß diskutierte Biografie über Meghan und Harry - "Finding Freedom" - steht seit Tagen an der Spitze der Bestseller-Liste.

Nun hat Omid Scobie, einer der Autoren von "Finding Freedom", pikante Worte gegenüber National Public Radio geäußert.

Demnach sei Prinz Harrys "Reise zur Wachheit" endgültig abgeschlossen. Scobie bezieht sich damit auf die jüngste Aussage von Harry, der im Gespräch mit dem Bürgerrechtler Rashad Robinson sagte, dass Rassismus nicht nur "Sache der schwarzen Gemeinschaft" sei.

Prinz Harry bezog sich damit auf die vielen öffentlichen Angriffe, die seine Frau Meghan während ihrer Zeit in Großbritannien erfahren musste.

"Wir haben gesehen, wie er gelernt und sich weitergebildet hat", sagte Scobie lobend über Harry.

Meghan und Harry bestreiten nach wie vor, mit den Autoren von "Finding Freedom" zusammengearbeitet zu haben. Diese äußerten jedoch wiederholt, dass das Gegenteil der Fall sei. In dem Buch versprechen die Autoren, die wahre Geschichte von Harry und Meghan - von ihrer Hochzeit bis hin zu ihrem royalen Exit - zu erzählen.

Wie Metro berichtet, äußerte Prinz Harry auch Kritik an Social-Media-Unternehmen wie Facebook und Twitter. Diese würden die "Krise des Hasses" mit verursachen.

"Wir müssen zur Wurzel des Rassismus gehen, zur Ursache des Problems, und es dort tatsächlich bekämpfen. Dafür werden wir jeden einzelnen Menschen auf dem Planeten brauchen", sagte Harry.

Titelfoto: Ben Stansall/PA Wire/dpa

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