Prinz Harry will die britische Regierung verklagen

Santa Barbara (Kalifornien/USA) - Neuer Ärger für die Queen: Ihr Enkel Prinz Harry (37) droht damit, die britische Regierung zu verklagen.

Prinz Harry (37) ist 2020 in die USA ausgewandert.
Prinz Harry (37) ist 2020 in die USA ausgewandert.  © Kirsty Wigglesworth/AP/dpa

Vor zwei Jahren sagten sich Prinz Harry und seine Frau Meghan (40) vom britischen Königshaus los.

Damit ging auch der kostenlose Schutz flöten, den Mitglieder der britischen Royals durch die Polizei erhalten.

Weil er und seine Familie bei Besuchen in Großbritannien keine Leibwächter mehr erhalten, zieht der Sohn von Thronfolger Charles (73) und Diana (†36) rechtliche Schritte in Erwägung.

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Prinz Harry "Harry & Meghan"-Dokumentation: "Schlimmer, als die Royals sich das vorstellen können"

Seine Anwälte soll Harry schon eingeschaltet haben, berichtet die Daily Mail. Wenn keine außergerichtliche Einigung getroffen werden kann, soll der Streit notfalls auch im Gerichtssaal ausgefochten werden.

Das gab es noch nie!

Ein Vorbereitungsprotokoll soll bereits beim Innenministerium eingegangen sein.

Prinz Harry macht sich Sorgen um Sicherheit von Meghan und den Kindern

Prinz Harry (37) fürchtet um die Sicherheit seiner Frau Meghan (40).
Prinz Harry (37) fürchtet um die Sicherheit seiner Frau Meghan (40).  © Chris Jackson/Press Association/dpa

"Prinz Harry hat bei der Geburt ein Sicherheitsrisiko fürs Leben geerbt. Er bleibt Sechster in der Thronfolge, leistete zwei Einsätze im Kampfdienst in Afghanistan und in den vergangenen Jahren war seine Familie gut dokumentierten Bedrohungen durch Neonazis und Extremisten ausgesetzt."

Der 37-Jährige könne sich zwar private Sicherheitsleute zulegen. Jedoch bieten diese weitaus weniger Schutz als Polizeibeamte.

Ursprung des Zoffs war der letzte Großbritannien-Besuch des abtrünnigen Royals im vergangenen Sommer. "Als Harry letzten April zur Beerdigung von Prinz Philip zurückkam, wurde ihm Sicherheit gegeben. Aber als er im Sommer zurückkam, nicht", berichtet eine Quelle der britischen Zeitung.

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Harry soll sogar selbst angeboten haben, die britische Sicherheit für sich und seine Familie persönlich zu bezahlen, was aber abgelehnt wurde.

Dennoch sei er nach wie vor dazu bereit, die Sicherheitskosten zu übernehmen, "um den britischen Steuerzahlern nichts aufzubürden".

Titelfoto: Chris Jackson/Press Association/dpa

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