Royals gehen offline: Meghan und Harry haben keinen Bock mehr auf soziale Medien

Santa Barbara - Internet-Trolle, Beleidigungen und Hasskommentare: Für Prinz Harry (36) und Herzogin Meghan (39) ist nun endgültig Schluss mit Social Media.

Prinz Harry (36) und seine Frau, Herzogin Meghan (39), ziehen sich aus der Welt der sozialen Medien zurück.
Prinz Harry (36) und seine Frau, Herzogin Meghan (39), ziehen sich aus der Welt der sozialen Medien zurück.  © Frank Augstein/AP/dpa

Die jungen Royals wollen sich komplett von Plattformen wie Twitter und Facebook verabschieden. Dies berichtet die Times.

Laut einer nahestehenden Person des Paares plane man auch nicht, wieder ins Netz zurückzukehren.

So ganz überraschend kommt die Nachricht nicht, denn schon in der Vergangenheit hatten der Prinz und die Herzogin von Sussex Kritik an sozialen Netzwerken geäußert.

Die selbst auferlegte Netz-Abstinenz trifft nun vor allem auch die gemeinnützige Organisation "Archewell", die von den beiden gegründet wurde.

Auf der Website wird man sich zwar auch weiterhin über soziale Projekte, Bildungsprogramme und Gesundheitstipps informieren können - ein Auftritt von "Archewell" im Social Web bleibt aber aus.

Schaut man sich den Instagram-Kanal "sussexroyal" an, wird deutlich, dass es das königliche Pärchen ernst meint. Der letzte Eintrag stammt dort vom 30. März. Darin bedanken sich Meghan und Harry im Kontext ihres Rückzugs aus der britischen Königsfamilie (Megxit) kurz und knapp bei der Community.

Trolle, Hass und Pöbeleien: Harry und Meghan haben keine Lust mehr auf Social Media

Der Herzog und die Herzogin von Sussex mussten laut eigenen Angaben zu viel Spott, Häme und Hetze im Netz ertragen.
Der Herzog und die Herzogin von Sussex mussten laut eigenen Angaben zu viel Spott, Häme und Hetze im Netz ertragen.  © Frank Augstein/AP/dpa

Offenbaren soziale Plattformen im Internet nur das Schlechte im Menschen?

Harry und Meghan sind nach ihren Erfahrungen in der Social-Media-Welt jedenfalls ziemlich desillusioniert (TAG24 berichtete).

Beide berichteten mehrfach von Hasskommentaren und Trollen, die im Schutz der Netz-Anonymität unwahre Behauptungen und Gerüchte streuen würden.

Schon im August 2020 schrieb Harry in einem Meinungsartikel für das Magazin Fast Company: "Soziale Medien spalten uns. Communities im Internet sollten sich endlich wieder mehr durch Mitgefühl als durch Hass und Hetze definieren."

Auch die hinter den Portalen stehenden Betreiber beziehungsweise Konzerne nahm er dabei in die Pflicht: Firmen wie Facebook sollten ihre Plattformen besser kontrollieren und mehr Ressourcen einsetzen, um dem Hass entgegenzutreten.

"Gemeinsam können wir das Web 2.0 neu erfinden und neu designen", schlug der Prinz damals vor. Nach dem endgültigen Rückzug des royalen Pärchens aus den sozialen Medien dürfte nun jedoch nichts mehr daraus werden.

Titelfoto: Frank Augstein/AP/dpa

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